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BEZIRK. Sanierungsarbeiten an der Steyreggerbrücke und der Donaubrücke in Mauthausen sowie das Aus für die Eisenbahnbrücke machen den Pendlern im Bezirk derzeit schwer zu schaffen. Die SPÖ übt nun harsche Kritik an der Verkehrsplanung der ÖVP.

Foto: SPÖ
Foto: SPÖ

„Der drohende Verkehrskollaps geht eindeutig auf das Konto der miserablen Verkehrsplanung der ÖVP. Seit Jahren zeigen wir immer wieder die offensichtlichen Missstände auf. Das Ergebnis waren leere Versprechen, die sehr öffentlichkeitswirksam vor der Wahl abgegeben wurden. Während auf der niederösterreichischen Seite nicht mehr zu übersehen ist, dass die Umfahrung Pyburg im Entstehen ist, werden auf der oberösterreichischen Seite die Versäumnisse der Hiesl-Ära immer deutlicher sichtbar“, zeigt sich der SPÖ-Bezirksvorsitzende, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Mauthausen, Thomas Punkenhofer erzürnt. Die Leidtragenden der schlechten Infrastruktur seien aber nicht nur die Betriebe, die durch die völlige Überlastung des Straßennetzes einen Wettbewerbsnachteil haben, sondern alle Menschen, die täglich viel Zeit auf der Straße liegen lassen.

Jobkiller: Stau

„Staus sind Jobkiller“, schließt sich Josef Affengruber, Betriebsrat der Firma HABAU, der Kritik an. „Unser Unternehmen kann den Wettbewerbsvorteil unserer guten und engagierten Mitarbeiter nur dann nutzen, wenn die Infrastruktur mitspielt. Wir können noch so gut arbeiten, wenn wir unsere Produkte nicht an die Kunden bringen, ist unsere Engagement umsonst.“


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