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MAUTHAUSEN. In der Debatte um die neue Donaubrücke Mauthausen meldete sich heute auch die Bürgermeisterin von St.Valentin, Landtagsabgeordnete Kerstin Suchan-Mayr, per Aussendung zu Wort. Ungekürzt wiedergegeben heißt darin:
 
 
 

Kerstin Suchan-Mayr, im Bild mit Mauthausens Bürgermeister Thomas Punkenhofer. Foto: zur Verfügung gestellt von Kerstin Suchan-Mayr

LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr ist ob der Hinhalte-Taktik der ÖVP in Sachen Donaubrücke Mauthausen irritiert: „Seit Jahren haben Pendlerinnen und Pendler mit dem Verkehrsproblem zu kämpfen. Anstatt Nägel mit Köpfen zu machen, werden die BürgerInnen von Jahr zu Jahr vertröstet, obwohl sich das Verkehrsaufkommen in den letzten zehn Jahren über die Donaubrücke um 50 Prozent erhöht hat. Den Prognosen zufolge wird der Verkehr auch die nächsten Jahre massiv zunehmen.“Das Problem sei also nicht neu und Zusagen habe es auch schon in der Vergangenheit gegeben. Auch wenn die Landeshauptleute Johanna Mikl-Leitner (NÖ) und Thomas Stelzer (OÖ) unlängst eine unterzeichnete Übereinkunft abgegeben haben, traut Suchan-Mayr der Sache noch nicht. In dieser Angelegenheit ist sie sich auch einig mit dem Bürgermeister von Mauthausen, Thomas Punkenhofer – auch er kann auf Aus- und Zusagen bezüglich der Donaubrücke schon längst nicht mehr vertrauen. Für Suchan-Mayr ist auch fraglich, warum es in Oberösterreich zur neuen Donaubrücke bereits einen Landtagsbeschluss gibt, dieser in Niederösterreich jedoch noch fehlt – auch ein Gespräch über die Anbindung der weiteren Strecke, bspw. an das Gemeindegebiet von St. Valentin, sei erst für Mitte Juli anberaumt. Weiters stellt sich die Frage, ob es bereits Gespräche oder Vereinbarungen mit Grundeigentümern über die notwendig verfügbaren Baugründe gibt. Sollte dies zu bewerkstelligen sein, stößt ihr vor allem der kolportierte Zeitplan des Brückenbaus sauer auf, der eine Umweltverträglichkeitsprüfung ab 2021, einen Baubeginn ab 2024 und die Eröffnung der neuen Brücke 2027 vorsieht. „Vor allem als Anbindung des wichtigen Wirtschaftsraums im Westwinkel und als wichtige Anbindung von OÖ zum Mostviertel wäre dieser Brückenbau längst überfällig“, versteht Suchan-Mayr nicht, warum man mit diesem Vorhaben solange gewartet hat. „Dieses ewige Hinhalten, samt den jahrelangen Versprechungen hat einzig und allein zur Folge, dass die arbeitenden Pendlerinnen und Pendler zumindest weitere neun Jahre rund um Mauthausen im Stauchaos versinken“, verstehen und untermauern die beiden SPÖ Landtagsabgeordneten Punkenhofer (OÖ) und Suchan-Mayr (NÖ) den Unmut der Betroffenen und der gesamten Region.


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