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MAUTHAUSEN. Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen verleiht erstmalig einen Preis für Forschungsleistungen zur Geschichte des KZ-Komplexes in Mauthausen und den damit verbundenen Themen.  Unter zahlreichen und hochwertigen Einreichungen hat sich die Jury für zwei Preisträger entschieden: Der Hauptpreis geht an Christian Rabl und der Förderpreis Andreas Schrabauer. 

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Rabl widmete sich in seiner Disseration der justiziellen Aufarbeiten der im KZ Mauthausen begangenen Verbrechen. Er analysiert dabei die verschiedenen Phasen der Verfolgung und die international unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen. Schrabauer hat sich in seiner Disseration, mit dem Titel „Und der Block war judenleer“, der Deporatation von Juden aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen zugewendet. Die intensive Diskussion niederländischer Arbeiten und Quellen legt die große Bedeutung offen, die dem KZ Mauthausen im offenen Terror der Besatzungsmacht zukam.

Forschung weiter anregen

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen will mit der Ausschüttung dieses Preises die Forschung zur Geschichte der nationalsozialistischen Lager in Österreich anregen. Mit den Mauthausen-Studien, der Schriftenreihe der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, besteht darüber hinaus eine Publikationsplattform, in der besonders förderungswürdige Arbeiten veröffentlicht werden können.  


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