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Betrüger sind derzeit in der Region unterwegs. Sie versuchen auf unterschiedlichste Art, Geld von Menschen zu erschleichen.
 

Derzeit sind wieder vermehrt Telefonbetrüger unterwegs. Foto: Michael Grabscheit /pixelio.de
Derzeit sind wieder vermehrt Telefonbetrüger unterwegs. Foto: Michael Grabscheit /pixelio.de

Ein Mann aus dem Bezirk Scheibbs wurde Ende Jänner von einem bislang unbekannten Täter telefonisch kontaktiert. Der Täter versprach dem Mann einen hohen Gewinn, wenn er weitere Aktien zur bereits bestehenden Aktienmenge kaufen würde, und forderte dazu die Überweisung von mehr als 9.000 Euro auf ein deutsches Konto.

Werbetrug

Ebenso bislang unbekannte Täter versuchten die Inhaberin eines Friseurgeschäfts im Bezirk St. Pölten-Land zu einer kostenpflichtigen Werbeeinschaltung in der Höhe von mehr als 600 Euro zu bewegen. Die Werbeeinschaltung sollte in einem öffentlichen Gemeindeplan integriert werden. Es wurde bei einem vorab geführten Telefonat mit dem Opfer, der Name eines tatsächlich vormaligen Werbeanbieters verwendet. Nach dem Gespräch erhielt das Opfer ein Auftragsformular per E-Mail zugesandt, auf dem jedoch ein anderer Firmenname (Firmensitz in der Schweiz) aufschien, als der ursprünglich beim Telefonat vorgetäuschte.

Tipps der Kriminalprävention

Aus diesem Grunde hat die Landespolizeidirektion NÖ Tipps, um nicht in die Betrugsfalle zu stolpern.

  • Dubios anmutende Kontakte meiden Meiden Sie dubiose Kontakte, allenfalls bevorzugen Sie ein persönliches Gespräch. Sie verringern zu einem gewissen Maß das Risiko, wenn Sie persönlich mit dem Kontakt in Verbindung treten.
  • Zeit lassen Die Betrüger nutzen ein professionelles Auftreten um den Anschein der ordnungsgemäßen Abwicklung vorzutäuschen. Lassen Sie sich nicht von Aufforderungen schnell ein Geld zu überweisen unter Druck setzen.
  • Auf Rückruf bestehen Bestehen Sie darauf, den Anrufer unter seiner offiziellen Firmentelefonnummer zurückzurufen.
  • Unterlagen können lügen Lassen Sie sich von „schönen“ Unterlagen nicht in die Irre locken, hinterfragen Sie die Glaubwürdigkeit und überprüfen Sie die Plausibilität der Angaben.
  • Mitarbeiter sensibilisieren Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter, bei telefonischen Anfragen über Bankverbindungen und Zahlungsabläufe sowie firmeninternen Gehaben vorsichtig zu sein und derartige Anrufe allen Falls der Firmenleitung zu melden.
  • Keine Zusatzinfos geben Selbst geringfügige Mehr- oder Zusatzinformationen können für die Verwirklichung des Betruges und dem damit verbundenen Täuschungsvorgang für den Täter von Nutzen sein.

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