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Melker Kinderfreunde wählten Bezirksvorstand

Leserartikel Ronald Baireder, 04.03.2015 17:24

BEZIRK. Vor kurzem hielten die Kinderfreunde im Bezirk Melk ihre Bezirkskonferenz ab. Im Beisein von Landtagsabgeordnetem Günther Sidl und 30 Kinderfreunden wurde der Bezirksvorstand gewählt und Peter Pumpler von allen Delegierten einstimmig in seiner Funktion als Bezirksvorsitzender bestätigt.

Die Melker Kinderfreunde hielten ihre Bezirkskonferenz ab.
Die Melker Kinderfreunde hielten ihre Bezirkskonferenz ab.
Während der letzten vier Jahre erfuhren die Kinderfreunde im Bezirk Melk Dank dem großartigen Engagement der Kinderfreunde-Funktionäre enormen Aufschwung und starkes Wachstum: Vier Kinderfreunde-Ortsgruppen wurden gegründet (Loosdorf, Marbach, Leiben, Melk), womit nun zehn Kinderfreunde-Ortsgruppen im Bezirk Melk bestehen. Diese bieten das ganze Jahr hindurch  zahlreiche attraktive Angebote, Veranstaltungen bis hin zu regelmäßigen Gruppenstunden für Kinder, Jugendliche und Familien. Zur Unterstützung der Kinderfreunde-Ortsgruppen wurden ortsgruppenübergreifend mit großem Erfolg Kinderfreunde-Veranstaltungsformate wie das Bezirksspielefest (Motto: „Das Fest für die ganze Familie“), der Bezirksausflug (Motto: „Unterwegs mit Freundinnen und Freunden“), das Bezirkspfingstlager (Motto: „Das Erlebnis für die ganze Familie“) und verschiedenste Elternbildungsangebote etabliert. Äußerst positives Resultat des Engagements der Kinderfreunde im Bezirk: Ein bezirksweiter Kinderfreunde-Mitgliederfamilienzuwachs von knapp 300 Prozent. „Auf diese positive Entwicklungen der Kinderfreunde im Bezirk Melk bin ich wirklich stolz. Mein Dank gilt insbesondere meinem Team und den überaus engagierten Funktionärinnen und Funktionären der Kinderfreunde im Bezirk Melk.“, so Pumpler Peter. SP-Bezirksvorsitzender und Landtagsabgeordneter Günther Sidl dankte dem Team der Kinderfreunde rund um Bezirksvorsitzenden Peter Pumpler für ihre hervorragende Aufbauarbeit und ihr starkes Engagement während der letzten Jahre und sichert den Kinderfreunde weiterhin seine vollste Unterstützung zu.   Neuer Vorstand Im neugewählten Vorstand der Kindefreunde Bezirksorganisation Melk befinden sich neben Vorsitzendem Peter Pumpler noch 19 weitere engagierte Kinderfreunde, die es sich zu ihrem Auftrag gemacht haben, sich bezirksweit im Sinne der Familien, Kindern und Jugendlichen in den kommenden vier Jahren ehrenamtlich zu engagieren: Vorsitzender: Peter Pumpler Stv. Vorsitzende: Gerlinde Mikschovsky Stv. Vorsitzender: Dominic Schlatter Schriftführerin: Charlotte Zimmerl Stv. Schriftführerin: Gerlinde Schwarz Kassierin:  Anita Braida Stv. Kassierin:  Petra Schindl Rechnungsprüfer: Karl Zimmerl, Christian Hausenbichl Vorstandsmitglieder: Roland Barth, Jürgen Eder, Helga Hofmann, Andreas Hollaus, Maria Kammerer, Manfred Loidl, Peter Rabl, Dagmar Rafetseder-Hammer, Roman Schreivogl, Ewald Schweiger, Bernhard Wurm   25 Jahre Kinderrechte Neben den Grußworten von Sidl, den Berichten des Vorsitzenden, der Kassierin, der Rechnungsprüfer und der Neuwahl des Bezirksvorstandes widmeten sich die Kinderfreunde im Rahmen ihrer Bezirkskonferenz inhaltlich dem Thema „25 Jahre Kinderrechte“. Die Kinderfreunde waren die erste Organisation überhaupt, welche sich in Österreich für die Umsetzung der Rechte der Kinder stark gemacht hat. Martin Müller, pädagogischer Mitarbeiter der Österreichischen Kinderfreunde (Bundesorganisation), hielt ein Referat, mit welchem die Kinderrechte aus Perspektive der Kinderfreunde beleuchtet wurden und machte auch auf zahlreiche Defizite und im Alltag fehlende Verwirklichungen der in den Kinderrechten verankerten Rechte für Kinder und Jugendliche aufmerksam. „Jeder Beitrag zur Sensibilisierung auf das Vorhandensein von Kinderrechten erzeugt gesellschaftlichen Druck, welcher folglich auch auf jene Personen und Institutionen wirkt, deren Praxis die Rechte der Kinder nicht berücksichtigt oder sogar gegen diese verstößt“, so Pumpler. Beispiele: Die „krankmachende Watschn“ alias „Gsunde Watschn“ verstößt klar gegen das „Verbot von Gewalt an Kindern und Jugendlichen“, die eingeschränkten Rechte von Flüchtlingskindern, fehlende Umsetzung der Mitbestimmungsrechte im Sinne der Partizipation. „Es gibt noch viel zu tun und es braucht weiterhin unseren Einsatz als Kinderfreunde, um die Verwirklichung, gesetzliche Verankerung und Umsetzung aller Rechte für alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen“, so Martin Müller.

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