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Der Frühling steht vor der Tür und die ersten Sonnenstrahlen locken in die Natur. Wer jetzt dem Boden, insbesondere an Waldrändern etwas Aufmerksamkeit schenkt, den erwartet der vitaminreiche Bärlauch. Tips informierte sich bei Natur im Garten, wie man am besten Bärlauch erntet.

Jetzt ist die optimale Zeit um Bärlauch zu ernten. *Foto: Johann Püller/pixelio.de
Jetzt ist die optimale Zeit um Bärlauch zu ernten. *Foto: Johann Püller/pixelio.de

„Bärlauch gehört mit zu den ersten Frühjahrsblühern die aus Zwiebeln austreiben. Selten findet man ihn in einer Pflanzengemeinschaft mit anderen, Feuchtigkeit liebenden Pflanzen wie Aronstab, Salomonssiegel, der Herbstzeitlose oder dem Maiglöckchen. Alle diese Pflanzen sind für den Menschen giftig. Die meist trockener stehenden Maiglöckchen sind besonders vor der Blüte den Blättern des Bärlauchs zum Verwechseln ähnlich, ebenso wie die Blätter der Herbstzeitlose, die jedoch Standorte auf Wiesen bevorzugt“, informierten die Natur-im-Garten Experten.

Vorsicht: Doppelgänger

Gefährliche Vergiftungen mit Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosezeigen erste Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Nur wenige Blätter der Herbstzeitlose genügen bereits, um zum Tod zu führen. Verwechslungen mit Maiglöckchen-Blättern haben zumeist weniger gravierende Folgen, lebensgefährliche Vergiftungen sind selten. Um Bärlauch von diesen Giftpflanzen zu unterscheiden, genügt es, ein Blatt zwischen den Fingern zu zerreiben. Tritt nicht der für Bärlauch typische knoblauchartige Geruch auf, sollte man das Kraut stehen lassen. Noch ein weiterer Hinweis: Die Bärlauch-Blätter immer einzeln ernten. Die meisten Vergiftungen beruhen nicht auf Verwechslung, sondern auf unsorgfältiger Ernte, bei der andere Pflanzen mitgepflückt werden. Weitere Tipps zur Bärlauchernte sind auf www.naturimgarten.at zu finden


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