Tipps für den Christbaumkauf
Bald steht der heilige Abend vor der Tür und auch heuer wird wieder viele Österreicher die Frage beschäftigen: Wie finde ich den perfekten Christbaum? Tips holte sich Tipps von der Christbaumkönigin höchst persönlich.

In diesem Jahr werden in den österreichischen Haushalten wieder rund 2,6 Millionen Naturchristbäume aufgestellt werden. 2,35 Millionen sind heimische Christbäume von denen wiederum rund 40 Prozent in Niederösterreich produziert werden (rund eine Million). Die NÖ Christbaumkönigin und NÖ Christbaumbauern geben Tipps und verraten Tricks, wie man ganz leicht erkennt, ob ein Baum frisch ist, woher man weiß, ob er tatsächlich aus Niederösterreich kommt und was man tun kann, um lange Freude mit dem Weihnachtsbaum zu haben.
Preis- und Qualitätsvergleiche lohnen sich
Für Christbäume gibt es unterschiedliche Anbieter: Kleine Händler, Großmärkte und Bauern buhlen um Käufer. Dabei lohnt es sich, Preis- und Qualitätsvergleiche bei unterschiedlichen Christbaumanbietern anzustellen. NÖ Christbaumkönigin Jennifer I: „Natürlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters. Aber für den Christbaum gilt: Gerade und gleichmäßig soll er gewachsen sein, eine satte Farbe und kräftige Nadeln haben. Und je dichter die Astreihen, desto älter und teuer ist der Baum.“
10 bis 35 Euro pro Meter Tannenbaum
Die Preise für Tannen direkt vom Bauern liegen heuer weiterhin zwischen zehn und 35 Euro, bei Fichten zwischen sieben und 14 Euro pro Meter. Neben dem Aussehen des Baums spielt auch der Verkaufsstandort für den Preis eine Rolle. Denn im Stadtgebiet fallen Standgebühren und Transportkosten an.
Gütesiegeln der Bauern garantieren kontrollierte Qualität und stabile Preise
Die Gütesiegel der Christbaumbauern – wie etwa jenes der ARGE NÖ Christbaumproduzenten – garantiert kontrollierte heimische Qualitätsbäume. Franz Raith, Sprecher der Österreichischen Christbaumbauern: „Wird die Schleife mit dem Gütesiegel zu Unrecht verwendet, gibt“s hohe Pönalen.“ Händler hingegen könnten verkaufen, was sie wollen. „Da kann es schon passieren, dass ein Baum zweiter Qualität zu völlig überhöhten Preisen angeboten wird“, so Schuster. „Die Baumqualität ist bei manchen Anbietern erschreckend und einige nehmen es mit der Wahrheit über die Herkunft des Baumes nicht so genau.“ Sein Tipp: Immer auf das Gütesiegel und die Herkunftsschleife der Christbaumbauern achten. Denn die Schleife garantiert die beste Qualität. Die Bauern würden sich auch bemühen, ihre Preise stabil zu halten.
Tipps zum Baumkauf: Nur ein frischer Baum behält die Nadeln lange
Frischetests: Schütteln: Den Baum kräftig schütteln. Ein frischer Baum verliert keine grüne Nadeln.
Kratzen: Ein Stückchen Rinde abkratzen. Das Holz eines frischen Baums ist darunter noch feucht.
Streicheln: Von innen nach außen über die Nadeln streichen. Der frische Baum behält seine Nadeln.
Pflegetipps: Auch Christbäume haben Durst Mit Christbäumen ist es wie mit Schnittblumen. Ohne Wasser verdursten sie. Daher sollte man den Christbaum bis zum Weihnachtsfest kühl aufbewahren und das Christbaumnetz (Verpackung) immer nur von unten nach oben öffnen. Dann gehört der Christbaum ins Wasser gestellt. Dabei sollte auf das Nachfüllen nicht vergessen werden, denn ein zwei Meter großer Baum benötigt rund vier Liter Wasser. Ein weiterer Trick stellt das neuerliche Beschneiden des Stammendes dar und das Aufstellen in kühlen räume.
Zahlen zu Christbäumen in Österreich
- 72 Prozent der österreichischen Haushalte hatten im Vorjahr einen Christbaum
- Knapp 90 Prozent der Christbäume sind aus heimischer Produktion (2,2 Mio. Stk.)
- 75 Prozent der heimischen Christbäume sind aus Christbaumkulturen (3.300 ha – 1,5 Mio. Stk.)
- 1 Million der heimischen Christbäume stammt aus Niederösterreich
- Die Nordmannstanne ist der Lieblingsbaum der Österreicher (über 65 Prozent)
- Der durchschnittliche Christbaum ist 1,7 Meter groß


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