Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MELK, DUBAI. Das Allcar Tuning Racing Team Austria (rund um Gottfried Kogler, Michael Kogler, Erich Weber, Peter Schöller) ging beim 24-Stunden-Rennen von Dubai an den Start. Im Gesamtklassement holten sie Platz 56, in ihrer Klasse Platz drei.

Kogler und Co. waren nach dem Rennen in Dubai zufrieden. **Foto: AllcarTuning Racing Team Austria
Kogler und Co. waren nach dem Rennen in Dubai zufrieden. **Foto: AllcarTuning Racing Team Austria
96 Autos starteten in die zehnte Auflage des 24-Stunden-Rennens. Etliche schafften es nicht ins Ziel - das Allcar-Tuning Racing Team zeigte, wie's geht. Schlussendlich holten die Koglers mit ihren Kollegen Gesamtrang 56 und den dritten Platz in der Klasse. Sie gingen den Marathon im Mittleren Osten als Drei-Fahrer-Team an, in diesem anstrengenden Rennen die klare Ausnahme. Vor dem Start nahm das Team noch kleinere Modifikationen am SEAT Leon Supercopa vor, um erhöhte Öltemperaturen in den Griff zu bekommen. Michael Kogler machte erstmals den Startfahrer: „Gleich zu Beginn habe ich einige Plätze aufgeholt. Dass die Reifen noch kalt waren, hat mir als Rallyefahrer anscheinend nicht soviel ausgemacht. Dann hat es zehn Autos vor mir einem anderen Fahrzeug den Motor zerrissen, im Spiegel habe ich gesehen,wie sich Autos hinter mir drehen“-Es war erst der Beginn eines turbulenten, von Code-60-Phasen zerrissenen Rennens (Code 60:  Bei Zwischenfällen auf der Strecke wird ein strenges 60km/h-Tempolimit ausgerufen). Da erwiesen sich die Einheitsreifen einer neuen Marke als etwas tückisch. Erich Weber, mit elf Stunden Fahrzeit heuer der Marathonmann: „Die Reifen haben zwar genügend Grip, aber sie kühlen sehr schnell aus. Am Ende einer Code-60-Phase muss man höllisch aufpassen.“ Der SEAT Leon gab etwas Grund zur Besorgnis: „Wir können nicht ganz die volle Leistung abrufen.“ Gottfried Kogler konstatiert dafür einen Vorteil über die Konkurrenz: „Unser Auto braucht weniger Treibstoff als andere in der Klasse; wir können eine Stunde und 50 Minuten fahren, die Konkurrenz nur sechzig bis achtzig Minuten. Ich rechne damit, dass mit der Zeit durch die Rangliste nach oben wandern.“ Und das war dann auch der Fall: Während etliche Konkurrenten an der Herausforderung Dubai buchstäblich zerbröselten, drehten die drei Allcar-Tuning-Fahrer mit großer Zuverlässigkeit ihre Runden durch den heißen Tag und die lange, kalte Nacht. Teamchef Gottfried Koglerfasst zusammen: „Wir haben unser Ziel erreicht. Natürlich hätten wir uns nach viermal Platz drei vielleicht mehr gewünscht. Die Thermik hat uns ein bisserl zurückgehalten. Mit diesem Problem haben ja viele Leute gekämpft. Das Auto ist extrem zuverlässig. Wir sind bei allen 24-Stunden-Rennen 2014 und jetzt auch hier im Ziel gewesen, immer am Stockerl, und immer am dritten Platz.“ Ein großes Kompliment an die Mechaniker: „Sie sind ein eingefleischtes Team, auf das ich mich zu 100 Prozent verlassen kann. Sie sind Rallye-Schrauber, das heißt, sie können extrem schnell Fehler finden und beheben. Das macht den Unterschied. Da macht jeder den richtigen Handgriff. Und Dubai ist eines der wenigen Rennen, wo die Mechaniker aus Spaß mitmachen – weil's eben Dubai ist!“

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden