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Die Vertreter der österreichischen Priesterfußballnationalmannschaft glauben felsenfest an den Aufstieg Österreichs bei der Europameisterschaft in Frankreich. In weiterer Folge sind sie freilich weniger sicher, ob es für einen Platz ganz vorne reicht. Wichtig ist den Geistlichen der sportethische Aspekt. Sie hoffen auf Fairness, Lebensfreude und 'saubere Spiele' sowie auf Völkerverständigung

Das Priesternationalteam hat seine Meisterkandidaten für die Euro bekanntgegeben. Foto: Wolfgang Zarl

Der Ybbser Pfarrer Hans Wurzer, Kapitän und Tormann der Priesternationalmannschaft, sieht England als den Topfavoriten auf den Euro-Titel. Österreich schafft es laut Wurzer ins Viertelfinale.

Der sportbegeisterte Dechant und Pfarrer von Neumarkt, Daniel Kostrzycki, tippt auf ein Finale Österreich gegen Polen. Hier steckt der beliebte Priester aber im Dilemma: als gebürtiger Pole hält der Gotteskicker zu beiden Teams. Der gebürtige Petzenkirchner Sportpriester Franz Richter, der jetzt Pfarrer von Pfarre Krems-St. Veit ist, wünscht sich, zumindest vier Mal die Bundeshymne zu hören. Das würde zumindest nach den Gruppenspielen das Viertelfinale bedeuten. Richter meint, dass Frankreich heuer gewinnt, er sei aber „etwas befangen“, weil er das Land liebt und schon oftmals dort war. Bischof Klaus Küng tippt auf Deutschland, wenn Österreich ins Halbfinale käme, wäre das ein Traum. 

Ein kleines Detail am Rande: das Team der Priesternationalmannschaft hat seine Europameisterschaft schon hinter sich. Die Mannschaft kickte bei der Priester-EM im Februar in der Slowakei mit und erreichte Rang zehn unter 16 teilnehmenden Nationen.


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