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BEZIRK MELK. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Österreichs Priester trainieren für die Fußball-Europameisterschaft. Das Turnier wird vom 20. bis 24. Februar in der kroatischen Diözese Vukovar ausgetragen.
 

Das Priester-Nationalteam bereitet sich auf die Euro vor. *Foto: Wolfgang Zarl
Das Priester-Nationalteam bereitet sich auf die Euro vor. *Foto: Wolfgang Zarl

Zuletzt wurde fleißig in Ybbs trainiert - mit drei Priestern aus dem Bezirk. Mit P. Gabriel Jocher, Kaplan in Blindenmarkt, Dechant Daniel Kostrzycki, Pfarrer in St. Marktin/Ybbsfeld, und Kapitän Hans Wurzer, Pfarrer in Ybbs/Donau, kicken gleich drei Priester aus dem Bezirk Melk mit. Team-Kapitän und Tormann Hans Wurzer erinnert daran, dass die Wurzeln der Priester-EM in Kroatien liegen. Im damaligen Bürgerkriegsland spielte Österreich gegen Kroatien ein Benefizmatch vor 10.000 Zuschauern. Daraus entwickelte sich das Turnier. Das erste Turnier in der jetzigen Form wurde 2003 in Eisenstadt ausgetragen, berichtet Wurzer. Im Februar kicken 15 Nationen mit: von Kasachstan über Italien bis hin zu Weißrussland. Im Vorjahr gewann Portugal vor Polen und Kroatien. „Diese Länder konnten auf einen riesigen Pool an jungen Priestern zurückgreifen und wurden professionell von einem Trainerstab betreut“, so Wurzer. Aber auch er kann aus über 3600 Priestern auswählen. Heuer spielen fünf neue Priester-Kicker, mit denen sich der Ybbser große Chancen auf einen Top-Platz ausrechnet. Verbesserungswürdig ist das Ergebnis vom Vorjahr auf jeden Fall, als die Österreicher Platz zehn erreichten.

„Halleluja“-Rufe als Motivation

„Wir haben bei den Turnier immer viel Spaß und da ist viel Lebensfreude zu spüren. Es kommen Priester aus ganz Europa zusammen und bringen ihre Traditionen mit. Alle Teams singen fröhlich ihre heimischen Lieder. „Wir stimmten unter anderem „I am from Austria“ an“, so Wurzer. Um sich richtig zu motivieren, ruft das österreichische Team vor jedem Spiel ein ehrfurchtsvolles, kraftvolles, dreifaches „Halleluja“. Die katholischen Geistlichen bekommen aber auch viel von den Gastgeber-Ländern zu sehen: So werden die Sehenswürdigkeiten und Wallfahrtsorte besucht und stimmungsvolle Gottesdienste gefeiert.


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