Keine Morde im Bezirk
Die Kriminalität im Bezirk Melk ist insgesamt rückläufig. Einen Anstieg gab es bei Körperverletzungen. Die Wohnhaus-Einbruchsdiebstähle gingen zurück.

Die Zahl der angezeigten Körperverletzungen inklusive Straßenverkehr stieg 2017 auf insgesamt 476. Wurde 2016 noch 123 Mal in Wohnhäuser eingebrochen, sank die Zahl 2017 auf 84 Einbruchsdiebstähle. Morde gab es − wie auch schon 2016 − keine. „Was aber sehr häufig vorkommt ist, dass Eltern ihren Kleinkindern ein Handy ohne SIM-Karte zum Spielen geben, wobei der Akku nicht leer ist und diese dann einen Notruf absetzen – das schaffen auch die noch so Kleinen. Auch wenn die Tastensperre aktiviert ist, der Notruf 112 geht immer“, erklärt Chefinspektor Herbert Oberklammer, Kriminaldienstreferent am Bezirkspolizeikommando Melk. Als moralisch verwerflichster Fall blieben ihm die Vorkommnisse in der Wieselburger Kirche in Erinnerung. „Seine Notdurft verrichtete einer der Burschen am Teppich hinter dem Altar, verwendete das Altartuch als WC-Papier, während ein anderer in das Weihwasser urinierte“, schrieb Ende 2017 ein Lokal-Bezahlblatt in seiner Online-Ausgabe.


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