Micheldorf. Das Album erscheint erst in zwei Wochen, doch für Micheldorf spielt „Leo Hört Rauschen“ schon am 10. April im Juz. Auf die Besucher wartet massiver crunchyness, aber dennoch berührenden Klang.
Tips: Gestartet wurde mit post-punk, neowave und Indie. Wie würdet ihr eure heutige Musik beschreiben? M. Jutz: (lacht) Die Zuschreibungen passen wohl immer noch zu uns. Unsere Musik ist düster, geheimnisvoll, tief und sie ist in der Lage dich zu verschieben. Lässt man sich darauf ein, öffnen sich Türen, Räume lösen sich auf. Die Texte bauen Konstrukte im Gehirn die bei jedem andere Gefühle auslösen.
Tips: Apropos Verschiedenheit: Wie kommt bei euch vier ein Song zu Stande? M. Jutz: Die Einflüsse sind unzählig und sehr divers. Wir ergänzen uns gegenseitig total und inspirieren uns mit den unterschiedlichen Ideen. Wir können uns untereinander immer wieder überraschen und anregen.
Tips: Was waren eure größten Erfolge? Beziehungsweise euer nächster großer Gig.? M. Jutz: Meines Erachtens haben wir mit der Produktion unseres ersten Albums „Modern Modern“, welches am 24. April erscheint, den bisherigen Höhepunkt erreicht. Die investierte Mühe zahlt sich schon vor Veröffentlichung aus, da uns viele Menschen professionell unterstützen. Der nächste große Gig ist immer der kommende Gig im Tourplan. Dafür sind wir unterwegs. Dafür jeden Abend rauszugehen um Körper und Geist an die Grenzen zu bringen. Die Größe des Spielorts spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es ist egal ob fünf oder 5.000 Leute vor der Bühne stehen.
Tips: Ihr tourt durch angesagte Locations in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Warum spielt ihr im Jugendzentrum am Land? Und was erwartet die Besucher in Micheldorf? M. Jutz: Das ist bestimmt eine Laune unserer Agentur. Wir denken uns das so: Sie verbinden sich die Augen, drehen den Probanden unzählige Male im Kreis und bitten ihn dann mit einem Dartpfeil auf die Weltkarte zu schießen. Dieses Mal war es Micheldorf. Das nächste Mal ist es dann vielleicht eine Provinz in der Volksrepublik China. Das ist spannend und hält frisch. (lacht)
Tips: Gibt es einen „Lieblingssong“ der Band? Warum? M. Jutz: Unsere Platte überzeugt uns selbst so sehr, dass wir momentan ein paar Nummern davon ziemlich abfeiern. „Angst“ und „Ostsee“ beispielsweise.
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