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MICHELDORF. Die Einrichtung „Schön für besondere Menschen“ nimmt sich nicht nur ihrer Klienten in besonderer Weise an, sie will auch ihren Angestellten ein qualitativ hochwertiger Arbeitgeber sein. 

Günther Kerbl mit Alexander K. und Kollegin (v.l.) Foto: Schön für besondere Menschen
  1 / 5   Günther Kerbl mit Alexander K. und Kollegin (v.l.) Foto: Schön für besondere Menschen

Schön ist ein mittelständiger Betrieb in der Region, der größte im Bereich der Behindertenhilfe im Bezirk. Die wesentlichen Tätigkeiten geschehen im Rahmen von Teams. Allerdings trägt auch jeder Einzelne in Verantwortung zum großen Ganzen bei. Ein in Schön selbst im Team – inklusive der Geschäftsleitung – erarbeitetes Wertesystem gibt den Mitarbeitern Orientierung und Sicherheit in der Arbeit mit den ihnen anvertrauten Menschen und bei den täglichen Herausforderungen.

Arbeitsklima ganz wichtig

Das können auch die Mitarbeiter bestätigen. Wir haben uns mit Regina Punkenhofer, der Leiterin der Wohngemeinschaft „Kristall“ und Günther Kerbl, Leiter der Holzwerkstatt, über ihre Erfahrungen unterhalten. Beide heben hervor, wie angenehm es für das tägliche Arbeiten ist, die Grenzen genau zu kennen. „Wir kennen unseren Rahmen, in dem kann ich nichts falsch machen“, so Regina, die seit 21 Jahren in der Schön arbeitet.

Ein Spätberufener ist Günther, der früher im Holzgewerbe tätig war und mittlerweile alle notwendigen Ausbildungen nachgeholt hat: „Hier ist der Wert des Tuns ein ganz anderer. Wenn ich das schon vorher gewusst hätte, hätte ich es früher gemacht.“

Breite Palette an Angeboten

Dass ihre Arbeit manchmal auch belastend sein kann, können sich wohl die meisten vorstellen. „Egal was es gibt, in Schön gibt es jederzeit die Chance auf ein Gespräch, auch bei der Geschäftsleitung steht die Türe immer offen – das stärkt das Vertrauen“, so Regina. Das bestätigt auch Günther, der das Arbeiten in Schön als Team-Projekt beschreibt: „Das ganze Haus denkt so. Vom Haustechniker bis zum Geschäftsführer ziehen alle an einem Strang.

Der Austausch der Kompetenz und der Ausgleich der Schwächen ist die besondere Qualität.“ Die Einrichtung hält für die Mitarbeiter viele Angebote, wie etwa Yoga-Stunden, parat – „auch während der Dienstzeit, wenn es die Zeit zulässt“, erläutert Regina.

„Schön ist auch ein familienfreundlicher Betrieb, es wird in der Arbeitszeitgestaltung darauf achtgegeben“, erzählt Günther, und fügt hinzu, dass wohl auch deshalb die Burn-Out-Quote in Schön trotz der psychisch fordernden Aufgaben sehr niedrig ist. Dazu trägt auch das einmal im Jahr stattfindende Mitarbeitergespräch bei.

„Da geht es darum, wie es mir als Person geht. Was ich brauche, um besser zu arbeiten. Was vielleicht fehlt“, erzählt Regina. „Zudem gibt es auch jederzeit die Möglichkeit einer individuellen Supervision“, erläutert Günther abschließend.


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