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MICHELDORF. Die in die Jahre gekommenen Wildbachverbauungen an der B138 Pyhrnpass Straße werden erneuert. Der rutschanfällige geologische Untergrund macht den Weinzierlbach zu einem gefährlichen Wildbach inmitten der Gemeinde. Bei heftigen Unwettern kam es immer wieder zu Überflutungen im Siedlungsbereich.

Symbolfoto Foto: die.wildbach
Symbolfoto Foto: die.wildbach

Ziel ist der präventive Schutz des geschlossenen Dauersiedlungsraumes vor Wildbachgefahren für die Ortschaft Weinzierl. Im Unter- und Mittellauf des Einzugsgebietes befinden sich zahlreiche Einfamilienhäuser, Gewerbebetriebe, Einzelgehöfte, sowie mehrere höherrangige Straßen in der Wildbachgefahrenzone.

Das Projekt beinhaltet technische, ingenieurbiologische und flächenwirtschaftliche Maßnahmen für den Weinzierlbach samt Zubringern. Im Unter- und Mittellauf des Weinzierlbaches wird das Gerinne adaptiert und mehrere Brücken neu errichtet, um eine sichere Abfuhr des Bemessungsereignisses zu gewährleisten. Zum Schutz vor Verklausungen und Vermurungen wird oberhalb des Siedlungsgebietes eine massive Geschiebefiltersperre gebaut.

In den Zubringern Fehringer- und Neuhäuslbach sind Sanierungs- und Uferbegleitmaßnahmen, die Beseitigung von Bachausbruchstellen und der Neubau einer Konsolidierungssperre geplant. Durch forstliche Maßnahmen soll zudem die Entwicklung eines wirksamen Schutzwaldes entlang der Gerinne gefördert werden.

Kosten werden aufgeteilt

Die Gesamtbaukosten von rund 3,3 Millionen Euro werden von Landesrat Podgorschek mit 495.000 Euro und seitens des Infrastrukturressorts mit 181.500 Euro unterstützt. „Als regionaler Abgeordneter bin ich froh, dass mit den Beiträgen des Landes die Erneuerungen nun durchgeführt werden konnten. Mit den bereitgestellten Mitteln werden die Infrastruktur, Siedlungsgebiete und Kulturgüter gesichert“, erklärt Landtagsabgeordneter Michael Gruber.


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