"Wir haben eine gute Versorgung im Ort"
MITTERKIRCHEN. Bürgermeister Herbert Froschauer gibt im Tips-Interview Einblicke in das aktuelle Gemeindegeschehen.

Tips:Welche Projekte prägen derzeit das Mitterkirchner Ortsleben?
Froschauer: Durch die Hochwassergefahr sind wir baulandmäßig nicht so gut aufgestellt. Doch seit der letzten Ortsreportage im letzten Jahr konnten 14 Bauparzellen in Loa umgewidmet werden. Davon sind elf bereits verkauft. Mit Anfang Juli ist dort asphaltiert und dem Baustart steht nichts mehr im Weg. An dem Gehsteig in Loa wird momentan fleißig gearbeitet. Dort entsteht ein 300 Meter langer Gehsteig, der natürlich für die Bewohner eine erhöhte Sicherheit bietet. Auch die Vorplatzgestaltung und die Parkplätze beim Gemeindeamt sind fertig asphaltiert. Nun folgt im Herbst die Bepflanzung. Außerdem wurde während der Coronazeit unser neu angekaufter Gemeindetraktor geliefert. Das Glasfaser wird immer gefragter. Im nördlichen Teil der Gemeinde wurde bereits eine Leerverrohrung verlegt und das notwendige Glasfaserkabel wird in den nächsten Wochen von der Firma Pühringer und Telekom A1 eingeblasen. Hier möchte ich der Firma Pühringer danken, die das alles schnell und unkompliziert umsetzt. Mehr als 50 Prozent der Bürger hätten mittlerweile die Möglichkeit, auf Glasfaser umzustellen.
Tips:Sonstige Bauprojekte?
Froschauer: Ja, unser 1991 erbauter Kindergarten wird in den Sommermonaten saniert. Die Kinder werden im Juli in die Schule übersiedeln, damit die Sanierung zum Kostenpunkt von 230.000 Euro planmäßig beginnen kann. Ein Speiseraum sowie ein Personalraum werden geschaffen und die Außengestaltung wird erneuert. Und eine thermische Sanierung wird am Dach durchgeführt. Mit September sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, damit die Kinder wieder ein schönes Spielen im Kindergarten haben.
Tips:Das Kaufhaus Heilmann hat nach 118 Jahren zugesperrt. Wie steht es nun um die Nahversorger im Ort?
Froschauer: Wir sind gut aufgestellt, da wir noch ein Lebensmittelgeschäft und eine große Dichte an Direktvermarktern und Mostschenken mit sehr hoher Qualität haben. Gerade das Lebensmittelgeschäft Haberl als auch das Kaufhaus Heilmann und die Direktvermarkter waren während der Coronakrise mehr als gefragt. Hier hat man gesehen, wie gut die regionale Versorgung bei uns in der Gemeinde funktioniert. Und auch mit unseren vier Wirtshäusern sind wir zufrieden.
Tips:Wie schaut es um das Vereinsleben im Ort aus?
Froschauer: Grundsätzlich gut. Nach der langen Coronazeit muss man nun schauen, dass die Vereine wieder hochfahren und Mitglieder wieder aktiviert und vor allem motiviert werden, damit das Gemeinschaftsleben wieder aufblühen kann.


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