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MITTERKIRCHEN/WALLSEE. Beide Portalkräne des Donaukraftwerks Wallsee-Mitterkirchen waren notwendig, um gemeinsam den 218 Tonnen schweren Rotor aus dem Bauch des Kraftwerks zu heben. Das Herzstück der Stromerzeugung wird nach 49 Jahren komplett erneuert.  

Foto: Verbund
Foto: Verbund

Ein Großaufgebot auf der Donau zwischen Ober- und Niederösterreich war notwendig, um den ersten von sechs Generatoren auszubauen. Das elektromagnetische Herzstück der Stromerzeugung ist nach 49 Jahren am Ende der Lebensdauer angekommen und wird komplett überarbeitet. Der 11 Meter große und 218 Tonnen schwere Ring kann nur von beiden Portalkränen gemeinsam gehoben werden. Die Zentimeterarbeit wurde monatelang vorbereitet. Da in Wallsee-Mitterkirchen kein Platz mehr in der Werkstatt ist, muss der Rotor per Schiff zum Kraftwerk Aschach gebracht und dort bearbeitet werden. Die Arbeiten sollen bis Mitte November abgeschlossen sein, dann wird der Rotor wieder zurück an seinen Platz tief unter der Donau eingebaut.

Mehr Effizienz, weniger Wartung 

Ziel der Kompletterneuerung ist nicht nur die Auffrischung der Lebensdauer. Der frische Rotor soll weniger Wartungsaufwand verursachen und soll dank letztem Stand der Technik effizienter laufen. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren alle sechs Rotoren des Kraftwerks getauscht werden. Der Effizienzgewinn wird 12 Millionen Kilowattstunden betragen, das entsprich dem Jahresverbrauch von 3.500 Haushalten.


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