Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MOLLN. Mit einem Großaufgebot an Feuerwehrleuten und Material absolvierten das Bezirks-Feuerwehrkommando und die Feuerwehren des Bezirkes Kirchdorf mit mehr als 320 Teilnehmern mehrere Einsatzübungen, darunter ein Waldbrand und eine Personensuche unter Wasser.

Die Feuerwehren befüllten die Löschbehälter der Hubschrauber. Foto: Jack Haijes
  1 / 25   Die Feuerwehren befüllten die Löschbehälter der Hubschrauber. Foto: Jack Haijes

Übungsannahme war ein Waldbrand im Bereich Feichtau auf 1500 Metern in Molln. Die Anfahrt über enge Forststraßen bis zum Parkplatz betrug über 30 Minuten. Von dort legte die Feuerwehr eine 1600 Meter lange Wasserversorgungsleitung. Als Wasserentnahmestelle diente ein 10.000-Liter-Becken am Parkplatz, das die Tanklöschfahrzeuge – wegen der engen Forstwege – im Pendelverkehr mit Wasser aus dem Tal versorgten.

Alarmierungen

Alle Einsatzorganisationen entsendeten einen Ansprechpartner in die Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus Breitenau. Die Gesamtleitung unterstand Bezirks-Feuerwehrkommandant Johann Ramsebner, der die KAT-Züge (Katastrophenschutz-Züge) alarmierte. Auch die Waldbrandbekämpfungsstützpunkte Kirchdorf, Windischgarsten, Scharnstein und Reichraming sowie ihre Flughelfer aus Steyr und die Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres und vom Innenministerium wurden alarmiert. Polizei, Rotes Kreuz und Bergrettung wurden ebenfalls alarmiert. Einige Einsatzkräfte der Bergrettung aus OÖ übten die Rettung eines verunglückten Feuerwehrmannes aus einer 30 Meter tiefen Doline.

Anstrengendste Aufgabe

Die Errichtung der Löschleitung war für die Feuerwehrkameraden die anstrengendste Aufgabe, weil die schweren Pumpen am Wanderweg zu viert getragen werden mussten. Währenddessen trafen fünf Hubschrauber für Materialtransporte und Löschflüge ein. Die Feuerwehren befüllten die 800-Liter-Löschbehälter der „kleinen“ Hubschrauber im Tal. Der große „Black Hack“-Transporthubschrauber des Bundesheeres entnahm sein Wasser dem Stausee Klaus. Der Wasserstützpunkt Steyrling sicherte mit seinen A-Booten den Bereich ab. Zu Übungszwecken ging eine Person „über Bord“ und Taucher der Feuerwehren Kirchdorf und Losenstein sowie der Wasserrettung starteten eine Suchaktion unter Wasser.

Rettung von Bootfahrern

Zeitgleich wurde im Bereich des Kraftwerkes Steyrdurchbruch die Rettung von vier verunglückten Schlauchbootfahrern geübt. Ein Bundesheerhubschrauber unterstützte die Helfer der Fließ- und Wildwasserrettung bei dieser Aktion.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden