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MOLLN/OÖ. Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich lud zu einer Medienfahrt zum Wasserkraftwerk Steyrdurchbruch in Molln ein, um auf die Vorteile und Potenziale der Wasserkraft aufmerksam zu machen.

Wasserkraftwerk Steyrdurchbruch in Molln, Foto: Egelseder
  1 / 8   Wasserkraftwerk Steyrdurchbruch in Molln, Foto: Egelseder

Der Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch soll laut Regierung bis 2030 auf 45 bis 50 Prozent angehoben werden. „Hier ist die Frage angebracht, ob der Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch mit vernünftigen Mitteln derart rasant angehoben werden kann“, sagt Günter Rübig, Obmann der Sparte Industrie der WKOÖ.

Wirtschaftlichste Form der erneuerbaren Stromerzeugung

„Aus ökonomischer und ökologischer Sicht ist ein weiterer Ausbau der Wasserkraft notwendig und sinnvoll. Nur Pumpspeicherkraftwerke sind derzeit technologisch und wirtschaftlich in der Lage, die notwendigen Flexibilitäten im Energiesystem kostengünstig sicherzustellen. Auch längerfristig ist kein Ersatz durch andere Speichertechnologien abseh­bar“, sagt Rübig.

Wasserkraft nimmt zentrale Rolle ein

Die Wasserkraft nimmt auch in Oberösterreich die zentrale Rolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien ein. „Die Wasserkraft ist der Champion der erneuerbaren Energien in Bezug auf die technische Perfektion und die regionale Wertschöpfung“, stellt Stefan Stallinger, Technik-Vorstand der Energie AG Oberösterreich, fest.

Auf Grund der Leistungsfähigkeit sind schon heute rund zwei Drittel der in Österreich erzeugten elektrischen Energie, sauberer Strom aus Wasserkraft und es bestehen noch weitere Ausbaumöglichkeiten. Alleine in Oberösterreich besteht noch ein Ausbaupotenzial von rund 500 Gigawattstunden (140.000 Haushalte).


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