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MOLLN. Bürgermeister Fritz Reinisch sprach mit Tips über aktuelle Projekte und Zukunftspläne in der Marktgemeinde Molln.

Viermal im Jahr findet am Gemeindevorplatz in Molln ein Kirtag statt. Foto: Marktgemeinde Molln
  1 / 2   Viermal im Jahr findet am Gemeindevorplatz in Molln ein Kirtag statt. Foto: Marktgemeinde Molln

Tips:Was tut sich in Molln?

Fritz Reinisch: Die Straße im Bereich des Hoisnhauses wird verbreitert und ein Gehsteig errichtet. Damit sollen der Kreuzungsbereich und der Schulweg vieler Kinder sicherer werden. Das Projekt soll heuer noch starten.

Tips:Wird derzeit etwas gebaut?

Reinisch: Im Jänner eröffnet die Wohnungsgenossenschaft „Familie“ 21 neue Mietwohnungen. Damit wird leistbares Wohnen für junge Familien geschaffen. 17 der Wohnungen sind bereits vergeben.

Tips:Woran wird gearbeitet?

Reinisch: Wir überarbeiten den Flächenwidmungsplan, da wir mehrere Anfragen von Bauträgern haben und ein Grundbesitzer eine Fläche von über 50.000 Quadratmetern gegenüber dem Bauhof umwidmen lassen möchte.

Tips:Warum ist die Schaffung von Wohnraum ein großes Thema?

Reinisch: Die Mollner Unternehmen brauchen Fachpersonal, das wiederum ein entsprechendes Wohnangebot vorfinden möchte. Zudem ist Molln eine lebenswerte Gemeinde und verzeichnet seit den vergangenen Jahren einen Bevölkerungszuwachs.

Tips:Woran liegt das?

Reinisch: Das Kinderbetreuungsangebot ist sehr gut. Wir haben einen der besten Kindergärten, nur die Finanzierung ist zurzeit durch die Gemeindefinanzierung NEU ein Problem.

Tips:Wie sieht die Situation im Kindergarten aus?

Reinisch: Der Bedarf für 2018/19 ist gedeckt. Der Kindergarten gehört zu den attraktivsten Betreuungseinrichtungen im Bezirk und ist nur 19 Tage im Jahr geschlossen. Demnächst soll auch die Krabbelgruppe in das Gebäude des Kindergartens übersiedeln. Wir streben ein Gesamtprojekt der Kinderbetreuung unter einem Dach an. In diesem Jahr wurde der Hort in die Nachmittagsbetreuung der Volksschule integriert. Trotz dieser Veränderung gibt es nicht weniger Anmeldungen. Derzeit besuchen 37 Kinder diese Nachmittagsbetreuung und es liegen weitere Anmeldungen vor.

Tips:Molln veranstaltet 2020 das Fest der Volkskultur. Wie stellen Sie sich dieses Fest vor?

Reinisch: Es soll kein Fest der Gemeindepolitik werden, sondern ein Fest der Vereine. Wir haben derzeit 64 Vereine in Molln. Die Infrastruktur stellt natürlich die Gemeinde zur Verfügung. Der Wanderschuh als sichtbares Zeichen bleibt bis 2020 in Molln und wird dann an die nächste Gemeinde übergeben. Mir ist es zudem ein großes Anliegen, mit den vier Kirtagen im Jahr den Gemeindevorplatz zu nutzen.


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