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MOLLN. Bürgermeister Fritz Reinisch sprach mit Tips über aktuelle Projekte und Zukunftspläne in der Marktgemeinde Molln.

  1 / 2   Das Jugendstilkraftwerk Steyrdurchbruch wurde für die Sendung "9 Plätze – 9 Schätze" nominiert. Foto: Franz Stöger

Tips:Woran wird in Molln derzeit gearbeitet?

Fritz Reinisch: Der Wunsch der Bevölkerung ist die Sicherung der ärztlichen Versorgung. Ende September soll der Beschluss über die vertragliche Errichtung der Arztpraxis auf dem Grundstück der „alten Post“ erfolgen. Dort wird Familie Schilcher ab Juli 2020 die Stelle von Dr. Gärtner übernehmen.

Tips:Wie wurde die Straße beim Hoisnhaus sicherer gemacht?

Reinisch: Sie wurde verbreitert und ein Gehsteig errichtet. Damit wurden der Kreuzungsbereich und der Schulweg vieler Kinder sicherer. Nur die Beleuchtung fehlt noch. Generell werden um rund eine halbe Million Euro alle Leuchtmittel der Straßenbeleuchtung entlang der Gemeindestraßen erneuert.

Tips:Was wurde im Bereich der Kinderbetreuung umgesetzt?

Reinisch: Seit einer Woche ist die sechste Kindergartengruppe in der Neuen Mittelschule zu finden. Sie wurde extern ausgelagert, weil die Krabbelstube in den Kindergarten integriert wurde. Nächste Überlegung ist ein Ausbau des Kindergartens, um die sechste Kindergartengruppe im Gebäude zu integrieren und eine zweite Krabbelstubengruppe zu errichten.

Tips:Wurde neuer Wohnraum geschaffen?

Reinisch: Im Frühjahr 2019 haben wir 21 neue Mietwohnungen der Wohnungsgenossenschaft „Familie“ eröffnet. Damit wurde leistbares Wohnen für Jung und Alt geschaffen. Die Wohnungsgenossenschaft plant, einen zweiten Bau in Molln zu errichten.

Tips:Molln veranstaltet von 18. bis 20. September 2020 das Fest der Volkskultur. Sind die Vorbereitungen dafür bereits gestartet?

Reinisch: Ja, ein Organisationsteam trifft sich zweimal im Monat, um die Details zu besprechen. Nicht nur kulturell hat Molln einiges zu bieten, sondern auch landschaftlich. Wir sind sehr stolz, dass die Rinnende Mauer und das Jugendstilkraftwerk Steyrdurchbruch für die ORF Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“ nominiert wurde. Wir sind auch bestrebt, den Tourismus anzukurbeln. Wir haben letztes Jahr den Radweg um die Runde „Frauenstein-Ramsau“ erweitert. Dieses Highlight wird bereits sehr gut genutzt.

Tips:Ende Oktober ist wieder Simoni Kirtag. Finden die Kirtage bei der Bevölkerung Anklang?

Reinisch: Sie werden sehr gut angenommen. Im Oktober 2015 war genau ein Aussteller da, ein Käseverkäufer aus Vorarlberg, und jetzt sind es zwischen 20 und 30 Aussteller pro Markt. Wir legen Wert auf regionales Handwerk und Kulinarik.


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