Göll fordert klares Bekenntnis zum Erhalt der Sonderschulen
MOORBAD HARBACH. Zahlreiche Familien und Pädagogen sowie politische Verantwortliche folgten der Einladung von Landtagsabgeordneter und Bürgermeisterin Margit Göll (ÖVP) zum Gespräch mit Eltern und Lehrenden zur Schulreform. Bei diesem Gespräch ging es der Landespoltikerin darum, mit den Betroffenen den Hintergründen der Schulreform, insbesondere der vom Bund gewünschten Abschaffung der Sonderschulen, auf den Zahn zu fühlen.

„Bis 2020 sollen praktisch alle Sonderschulen abgeschafft und die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf stattdessen in 'normalen Klassen' unterrichtet werden“, berichtet Göll. „Viele Eltern erzählten mir von positiven Erfahrungen ihrer Kinder und die Lernfortschritte in kleinen Gruppen, in kleineren Klassen und mit mehr Lehrpersonal in den Sonderschulklassen. Die Schließung der Sonderschulen ist keine Lösung und eine falsch verstandene Absicht der Inklusion. Die Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen haben sich gerade für diese Schulform entschieden, weil hier für ihre Kinder die besten Lernvoraussetzungen und richtigen Rahmenbedingungen geboten werden!“
„Im Bezirk Gmünd herrscht ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Sonderschulen“, resümiert Margit Göll, die sich bei allen Eltern für die ehrliche und rege Diskussion bedankte.


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