Ein Gewölbekeller, der nicht in Pension geht
MOOSBACH. In der Ortsmitte von Moosbach wurde bei dem Bau des neuen Hofmarksaals auch das alte Kellergewölbe saniert, das nun in neuem Glanz erstrahlt.

Im Zuge der Eröffnungsfeier des Hofmarksaals am 8. Oktober wurde auch der einladende Hofmarkkeller präsentiert. Treibende Kraft hinter der Sanierung war Gottfried Eiblmeier, Obmann des Dorferneuerungsvereins „Moosbacher Zukunft“. Er erkannte den Wert des über 200 Jahre alten Kellers und da es mittlerweile eine Seltenheit ist, einen so gut erhaltenen Gewölbekeller im Ortskern zu finden, entschied sich die Gemeinde, dem Keller ein neues Dach in Form des Hofmarksaals zu bauen. Der Keller wurde als Lagerkeller erbaut und blieb in den letzten 60 Jahren ungenutzt. Trotz Verfall der Stiege trat durch die Gewölbemauern kein Wasser ein. Die verbauten Ziegel stammen alle aus dem Moosbacher Ziegelwerk und bei der Sanierung wurde besonders darauf geachtet, so viel originale Bausubstanz wie möglich zu erhalten. Im Eingangsbereich wurden beispielsweise alte Bodenplatten optimal mit den neuen kombiniert. Der Hofmarkkeller wurde von örtlichen Unternehmen mit neuen Sitzgelegenheiten, einer Bar, einem ausgeklügelten Belüftungssystem und dezenter Beleuchtung ausgestattet. „Es haben um die 40 bis 45 Personen Platz, das eignet sich also gut für Lesungen, Vernissagen oder für den gemütlichen Abschluss einer Veranstaltung im Hofmarksaal“, erzählt Gottfried Eiblmeier. Besitzer ist nun der Dorferneuerungsverein, der die Räumlichkeiten für öffentliche oder private Veranstaltungen und Feiern vermieten will.


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