MUNDERFING. Zwei Jahre lang hat ein Munderfinger Team viel Freizeit in die Produktion ihres Filmes „Da Wüdara“ investiert. Am Samstag, 28. Februar wird der Film der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Interview geben Leonhard Moser und Christopher Maier einen kleinen Blick hinter die Kulissen.
Tips: Wer hatte die Idee zum Film „Da Wüdara“?Leonhard Moser: Also begonnen hat alles in der HTL im Projektunterricht. Danach haben wir unseren ersten Film „The lucky strike“ in Munderfing vorgestellt. Bei dieser Premiere hat jemand zum Spaß gesagt „und als nächstes machts an Wilderer- Film“ – und jetzt, zwei Jahre später ist es nun soweit. Tips: Wie war die Arbeitsaufteilung in eurem Team?Moser: Am Drehbuch haben wir alle gemeinsam gearbeitet. Christopher ist für den Ton zuständig, ich für Kamera und Regie. Alle anderen aus unserem Team spielen im Film selbst mit. Tips: In aller Kürze – worum gehts in eurem Film?Moser: Ein Wilderer treibt sein Unwesen, was den Jäger Hans an den Rand der Verzweiflung bringt. Die Jäger schaffen es nicht, den Wilderer zu stoppen und dann beginnt auch das Ver- hältnis von Hans zu seiner Familie darunter zu leiden, bis es dann zum großen Showdown kommt. Tips: Wie habt ihr eure Schauspieler ausgesucht?Moser: Die meisten haben schon beim ersten Film mitgespielt. Am wichtigsten war natürlich unsere Hauptrolle, der Jäger Hans, gespielt von Hans Moser (71). Ihn haben wir vor etwa einem Jahr gefragt und er hat sofort zugesagt. Natürlich haben viele unserer Eltern mitgespielt. Ohne die gehts eh nicht. Tips: In welches Genre lässt sich euer Film einordnen und wie habt ihr euch darauf eingestellt?Christopher Maier: Es geht in Richtung Krimi oder Drama. Wir haben uns zum Beispiel Serien und Filme angesehen, in denen Wilderer vorkommen. Tips: Was war das Schwierigste an eurer Produktion?Maier: Das Suchen von passen- der Musik würde ich sagen. Das war sehr schwierig wegen der Lizenzen. Tips: Wie habt ihr euch als Team zusammengefunden und wie alt seid ihr?Maier: Wir kennen uns zum Teil seit dem Kindergarten und sind schon lange ein Freundeskreis. Wir sind alle zwischen 23 und 24 Jahre alt. Tips: Gibts schon Ideen für ein nächstes Projekt?Moser: Ja, es liegt schon ein bisschen was im Raum. Möglicherweise wird es einmal einen „Wüdara 2“ geben. Tips: Gibt es den Film zu kaufen?Moser: Bei der Vorführung am 28. Februar um 19.30 Uhr wird es ein paar Exemplare geben. Außerdem wird der Film auf youtube hochgeladen.
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