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MUNDERFING. Drei Wohneinheiten für 48 Asylwerber – das wurde in Munderfing geschaffen. Die drei Häuser in Munderfing sind das zweite Dauerquartier, neben Altheim, welches vom Roten Kreuz betreut wird.

Bei der Besichtigung der Asyl-Homes (v. l.): Bürgermeister Martin Voggenberger, Stefan Schendl (Rot Kreuz Bezirkskoordinator für Asylwesen), Stefan Seilinger (AMS Leiter-Stellvertreter) und Yusuf Cifci (Betreuer der Unterkunft)

Die „Temporary Homes“ in Munderfing sind flexibel, einfach und schnell aufstellbar und werden für mindestens vier Jahre genutzt. „Wann die Asylwerber nun kommen, wie viele kommen und von wo, das erfahren wir frühestens drei Tage vorher“, sagt Stefan Schendl, der Bezirkskoordinator für Asylwesen des Roten Kreuzes. „Mit 48 Personen haben wir in Munderfing unsere Pflicht erfüllt“, sagt Bürgermeister Martin Voggenberger, der eines der Grundstücke für die Häuser kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Er ergänzt: „Wir sind g“schickt und gut gerüstet. Ich kann nur an meine Kollegen appellieren, die Geschichte anzugehen.“ Die vorgeschriebene Quote von 1,5 Prozent im Bezirk wird dadurch noch nicht erreicht. „Wir liegen derzeit bei 0,7 bis 0,8 Prozent“, sagt Bezirkshauptmann Georg Wojak. Das Ziel wäre, 1500 Flüchtlinge unterzubringen. Aktuell sind es 633 im Bezirk Braunau. Am wichtigsten seien dabei immer die freiwilligen Helfer, denn „ohne die ginge es nicht“, sagt Wojak. Auch in Munderfing hat sich schon eine Arbeitsgruppe aus rund 60 Helfern organisiert. „Die freiwilligen Helfer sind sehr stark“, weiß auch Stefan Schendl, denn auch in Altheim gibt es ein großes Netzwerk an Unterstützern.

Zusammenarbeit

In Sache Flüchtlinge arbeiten alle NGOs, die Bezirkshauptmannschaft und das AMS zusammen. So gibt es seit 1. April die Möglichkeit zu einem freiwilligen Integrationsjahr für Asylberechtigte (keine Asylwerber). Dies ist ein Arbeitstraining, um sich beweisen zu können und Rhythmus in den Alltag zu bekommen, um sich dann auch besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren.


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