Schulbildung statt Arbeit für syrische Flüchtlingskinder
MUNDERFING. Karoline Ohler ist gebürtige Munderfingerin und hat sich zum Ziel gesetzt, syrischen Flüchtlingskindern in Jordanien wieder eine Schulbildung zu ermöglichen.

Die Hilfsorganisation CARE engagiert sich mit weltweiten Projekten für die Bekämpfung von sozialer Ungerechtigkeit und Armut. Karoline Ohler aus Munderfing arbeitet seit fünf Jahren im CARE-Büro in Wien und hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr finanzielle Mittel für die Schulbildung von Flüchtlingskindern zu erreichen. Vor kurzem reiste sie bereits zum vierten Mal nach Jordanien, wo die Hilfsorganisation in vier Städten Beratungs- und Betreuungszentren für Flüchtlinge eingerichtet hat, um für sie materielle und finanzielle Hilfe zu leisten.
Besuch in Jordanien
Aufgrund des Syrienkonfliktes suchen derzeit über 650.000 offiziell registrierte Flüchtlinge aus Syrien Schutz in dem kleinen Nachbarland.Jährliche Jordanien-Besuche“Ich bin für die Nothilfeprojekte verantwortlich und komme jedes Jahr für zirka zwei Wochen nach Jordanien, um die Abläufe zu überprüfen und mit den Teams und den Flüchtlingen zu sprechen“, erzählt Ohler über die Projekte, die sie betreut. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Bildungsprojekte für syrische Flüchtlingskinder. Da die Männer oft in Syrien zurückbleiben, müssen die Kinder arbeiten, um für ihre Familien zu sorgen. Durch „Geld für Bildung“ bekommen diese Familien mit monatliche Zahlungen die nötige finanzielle Unterstützung. Die Bedingung ist, dass die Kinder wieder regelmäßig zur Schule gehen.
Entwicklung der Kinder ist die größte Motivation
Für die Munderfingerin ist das Ergebnis der Hilfsprojekte besonders motivierend. „Ich habe mich bei meinem letzten Besuch in Jordanien wieder mit Kindern unterhalten. Sie blühen richtig auf und ich konnte die Entwicklung sehen, die sie seit meinem letzten Besuch gemacht haben“, erzählt Ohler, die bereits ihren nächsten Aufenthalt in Jordanien plant.


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