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"Ungeheuer": Naarner dreht Mittelalter-Thriller an mehreren Schauplätzen der Region

Michaela Primessnig, 29.09.2015 14:33

NAARN/BEZIRK. Seit Anfang September stehen Josef Lichtenberger und sein Team für den Mittelalter-Film „Ungeheuer“ vor und hinter der Kamera. Gedreht wurde im Keltendorf Mitterkirchen, auf Burg Kreuzen, auf der Ruine Windegg, im Großdöllnerhof in Rechberg und im Perger Erdstall.

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Der 23-jährige Josef Lichtenberger studiert an der Kunstuniversität Linz „Zeitbasierte und interaktive Medien“. Im kommenden Jahr wird er seinen Abschluss machen. Derzeit ist der Naarner aber mit einem Team von rund 20 Leuten mitten in der Produktion seines dritten Filmes.

Mörderische Geschichte im Mittelalter

„Ungeheuer“ ist ein Mittelalter-Thriller, der im 13. Jahrhundert spielt. Die Geschichte handelt von einem Ritter, der in ein Dorf geschickt wird, um dort einen Mord aufzuklären. Bis auf den Hauptdarsteller Mathias Baldauf aus dem Burgenland kommt das gesamte Team aus der Region. Und auch die Schauplätze wurden in der Region gewählt. „Wenn man Leute sucht, die einen Monat Zeit haben müssen, kommt man schnell auf Studenten. Mathias kenne ich von der Uni in Wien. Ein großer Teil der Darsteller ist bei der Theatergruppe Naarn dabei. Gerhard Pilz ist beim PERGERtheater. Wenn man Leute im Umfeld hat, die gerne spielen, passt das natürlich gut“, so Lichtenberger.Film-Präsentation für Frühjahr/Sommer 2016 geplantDrehbuch und Konzept für den Film hat der Naarner mit seinem Studienkollegen Maximilian Rottensteiner aus Salzburg geschrieben. Seit eineinhalb Jahren laufen die Vorbereitungen für das Projekt. Mit dem Drehen ist das Team bereits in der Endphase, dann geht es in die Postproduktion. Die Fertigstellung und Präsentation ist für Frühjahr/Sommer 2016 geplant. Dann soll es in Perg auch eine Filmvorführung geben. Erstmals hat Lichtenberger für sein Vorhaben auch ein Budget. Der Film wurde von den Gemeinden der Region und einigen Sponsoren gefördert. Gagen spielt es dabei für die Mitwirkenden nicht, aber zumindestens die Aufwändungen können abgegolten werden.

Gespannt darf man auf jeden Fall jetzt schon sein auf das Ergebnis in Spielfilmlänge. Viele Orte wird man wiedererkennen, auch zahlreiche Protagonisten. Was genau im Erdstall passiert und wie sich der Ritter im Dorf durchschlägt, erfahren wir im kommenden Jahr. Auf Facebook kann man die Schritte bis dahin aber mitverfolgen.


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