Coronavirus in Nepal hält Swan Österreich auf Trab
AU. Vor mehr als fünf Jahren haben Gerhard Ebner und Arnold Hörmann mit ein paar Freunden SWAN Österreich gegründet. Das Ziel: Die Verbesserung der Lebenssituation in Nepal. Doch das ist keine leichte Aufgabe. Und nun macht das Coronavirus Probleme.

„Alle Projekte sind momentan hinten angestellt und die Gelder werden für die Gesundheit verwendet“, so Arnold Hörmann. Denn auch vor Nepal macht Corona nicht Halt. Offizielle Infiziertenzahlen gibt es keine aber die Covid-19-Patienten werden immer mehr. Da Nepal kein Sozialsystem hat, schaut die Versorgung nicht gut aus. Die wenigen Arbeitsplätze vor Ort liefert der Tourismus und dieser steht still. Somit hat die Bevölkerung keine Einnahmen und sie können sich kein Krankenhaus oder Lebensmittel leisten. Das führt dazu, dass viele in der Stadt lebende Menschen auf das Land gehen. Dort gibt es die Landwirtschaft und somit auch was zum Essen. Im Umkehrschluss führt das aber dazu, dass das Coronavirus von der Stadt in das Hinterland kommt. Und da davon auszugehen ist, dass der Tourismus noch mindestens über den Winter stillstehen wird, ist noch länger keine Besserung in Sicht. Infos zum Verein oder zum Spenden gibt es direkt beim Donaustandl oder auf www.swan-österreich.at


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