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Leserartikel Christian Hartl, 19.10.2016 14:11

NEUFELDEN. Von 167 im „Dürrejahr“ 2015 auf aktuell 307 Tonnen stieg der Ernte-Ertrag der 42 Hopfenbauern in der Region. Obwohl das Rekordergebnis von 2014 nicht erreicht wurde, gibt man sich zufrieden.

(c) Hartl
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Große Freude herrschte diesmal in den altehrwürdigen Räumen der Hopfenbaugenossenschaft. Grund dafür waren die 307 Tonnen Hopfen, welche die 42 Genossenschafts-Landwirte in diesem Spätsommer ernten konnten. Im Vergleich zum Vorjahr ist es fast der doppelte Ertrag. Auch die Alpha-Werte, also die Qualitätskennzeichen, passen wieder. Damit kommen die Hopfenbauern nahe an das Ergebnis der Rekordernte heran, das 2014 mit 310 Tonnen eingefahren werden konnte. Die Anzeichen, dass das heurige Jahr mit den vielen Niederschlägen doch noch ein gutes Erntejahr wird, hat es anfangs nicht unbedingt gegeben. Der Spätfrost im Frühjahr hat dem einen oder anderen Hopfenbauern doch einige Sorgen bereitet. „Schlussendlich hat sich aber alles zum Guten gewandt“, erinnert sich Josef Reiter, Obmann der Hopfenbaugenossenschaft.

Erntezeit war „trawig“

Aufgrund der Hitzewelle während der Erntezeit, Anfang September, musste der Hopfen schnell heimgebracht werden, um drohende Qualitätsverluste zu vermeiden. „Da waren wir trawig“, sagt Reiter. Ebenfalls interessant ist, dass der Mühlviertler Hopfen immer neue Märkte erschließt.

Hopfen geht nach Kanada

„Wir exportieren auch nach Übersee, nach Kanada“, erzählt Geschäftsführer Hermann Bayer, der auch eine immer stärkere Nachfrage nach Biohopfen verortet. Auch die heimischen Brauereien sind froh, dass diese Ernte wieder besser war als im Vorjahr. „Unsere Lager haben sich geleert. Wenn wir noch einmal so eine Dürre gehabt hätten, wäre es nicht lustig am Markt“, erläutert Johann Jäger vom Brauereiverband die Lage.


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