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Keine guten Nachrichten für die vom Lastwagenverkehr durch den Ort geplagten Neumarkter hat Marco Sterk, Sprecher von Verkehrslandesrat Günther Steinkellner.

Eine Woche lang führte die Polizei stichprobenartige Verkehrskontrollen in Neumarkt durch. Nur zwölf von 110 kontrollierten Lastwagen waren Mautflüchtlinge. Foto: Weihbold

240 LKW rollen täglich durch das Ortszentrum (“Tips“ berichtete). Bürgermeister Christian Denkmaier sprach von „S10-Mautflüchtlingen“, die Neumarkt „eine unerträgliche Situation“ bescheren würden und verlangte ein LKW-Fahrverbot, ausgenommen den Ziel- und Quellverkehr.

„Die Polizei hat im Dezember an sieben Tagen zu unterschiedlichen Uhrzeiten stichprobenartige Kontrollen an Lastwagen, die durch den Ort gefahren sind, durchgeführt. Von 110 kontrollierten Lkw waren nur zwölf, die nicht dem Ziel- und Quellverkehr zuzuordnen waren. Es gibt also keinen Hinweis auf die große Masse an Mautflüchtlingen“, sagt Marco Sterk vom Büro Landesrat Steinkellner. „Die Bezirkshauptmannschaft plant deshalb weder ein Lkw-Fahrverbot noch eine Gewichtsbeschränkung für das Ortszentrum. Es sind der Erhebung durch die Polizei zufolge schlicht zu wenige Mautflüchtlinge, die anstatt auf der S10 auf der Bundesstraße durch Neumarkt fahren“, sagt Sterk und kündigt gleichzeitig weitere Verkehrskontrollen durch die Polizei im Frühjahr an, um etwaiger Lkw-Mautflucht entgegen zu steuern.


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