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Neustart für Agenda 21-Prozess: Niederkappler denken gemeinsam über die Zukunft nach

Martina Gahleitner, 21.12.2017 11:08

NIEDERKAPPEL. Zehn Jahre nachdem in der Gemeinde der erste Agenda 21-Prozess gestartet wurde, folgt jetzt die Neuauflage. Ab dem neuen Jahr werden mit einer aktiven Bürgerbeteiligung neue Impulse für eine zukunftsfähige Gemeindeentwicklung gesetzt.

Das Agenda 21-Kernteam mit den Prozessbegleitern Katharina Dessl (1. Reihe, links) und Siegmar Leitl (2. Reihe, Mitte) Foto: Dessl/Herzfrequenz

Abwanderung, Sicherstellung der Nahversorgung, Wirtshaussterben, hohe Herausforderungen an personenbezogener Mobilität, geringes lokales Arbeitsangebot: Niederkappel ist mit den typischen Problemen im ländlichen Raum konfrontiert. Um ebendiese will man sich beim neuen Agenda 21-Prozess annehmen. „Das Besondere bei Agenda 21 ist, dass die Erarbeitung von Ergebnissen nicht für die Bürger, sondern mit den Bürgern erfolgt Diese Ergebnisse bilden somit eine breite Grundlage für politische Entscheidungen in unserer Gemeinde“, sagt Bürgermeister Josef Wögerbauer.

Gemeindecheck zum Auftakt

Wesentlich ist, die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen zu berücksichtigen. Jetzt zum Beginn des Prozesses geht es um die Bedürfnisse und Sichtweisen junger Erwachsener. Diese werden mit dem Gemeindecheck „Modernes Landleben“ erhoben – eine Online-Befragung ausgearbeitet von und für junge Erwachsene. Ziel ist es, mögliche Handlungsfelder und Potenziale, in denen Aktivitäten gesetzt werden können, sichtbar zu machen und Niederkappel speziell für diese junge Zielgruppe als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum wieder attraktiver zu machen.

Bürgertag

Mitte Jänner findet außerdem ein Bürgertag statt, bei dem zufällig ausgewählte Mitarbeiter zum Mitdiskutieren eingeladen werden.

Am Dienstag, 30. Jänner, werden die Ergebnisse beider Veranstaltung öffentlich präsentiert und darüber diskutiert. Den Ort der Veranstaltung erfahren interessierte Bürger am Gemeindeamt.


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