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NUSSBACH. Im Zentrum Nußbachs befindet sich künftig ein weiterer hochmoderner Bau – die Volksschule erstrahlt in neuem Glanz.

Die Volksschule mit Vorplatz von der Ortsdurchfahrt aus gesehen Foto: jweiermair
  1 / 5   Die Volksschule mit Vorplatz von der Ortsdurchfahrt aus gesehen Foto: jweiermair

Der Neubau der Volksschule wurde von einem innovativen deutschen Konzept inspiriert, über das sich die Schulleitung informierte und auf dem aufbauend ein pädagogisches Konzept entwickelt wurde.

Die Transparenz nach außen ist schon durch die vielen Glasfronten gegeben. Für die Transparenz im Inneren sorgt der viel besprochene „Raum als dritter Pädagoge“. Es gibt keine Türen zu den Klassen, dafür einen Marktplatz, der von allen Kindern genutzt wird. Statt der Lehrmittelkammer sind am Marktplatz Regale, in denen die Lehrmittel in fächer- und themenbezogenen Lernboxen untergebracht sind. Die flexiblen Lernräume erleichtern klassen- und jahrgangsübergreifendes Lernen.

„Die Kinder können sich selbst ihren Lernort wählen, was die meisten als sehr motivierend empfinden. Positiv ist auch, dass sie sich bei einem Problem oder einer Frage nicht mehr nur an ihre Lehrerin wenden können, sondern an eine, die gerade Zeit hat“, erklärt Volksschul-Direktorin Gabriele Schmidhuber. Dieses System stärkt die Zusammenarbeit im Team und entlastet Lehrerinnen, die besonders anspruchsvolle Kinder in ihrer Klasse haben. „Es wäre gelogen zu behaupten, dass unser System schon wie am Schnürchen klappt. Wir haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht, machen Fehler und lernen aus diesen“, so Schmidhuber abschließend.


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