Faustballsport fasziniert Nußbach
NUSSBACH. Die Sparte Faustball der Union Nußbach gibt es bereits seit 1970 und erfreut sich seither immer mehr an Bekanntheit. Der Faustballsport fasziniert die Spieler von den Jugendmannschaften bis zum erfolgreichen Frauen-Bundesliga-Team.

Einige der großen Faustballer Österreichs, wie zum Beispiel Klemens Kronsteiner und Georg Kerbl, begannen ihre Karriere in Nußbach. 2004 drohte jedoch beinahe das Ende für die Jugendarbeit. Hannes Hieslmair entschied sich dazu, die Jugend gemeinsam mit Kronsteiner und Kerbl wieder zu beleben. Die Arbeit machte sich vor allem bei den Mädchen bald bezahlt und die spätere Bundesligamannschaft wuchs unter seinen Fittichen heran. Während seiner Trainerkarriere stieg die Anzahl der Jugendspieler auf etwa 50 Kinder und Jugendliche.
Faustball ist als Sport extrem fair und sympathisch, da es sich um eine Randsportart handelt, mit der man kein Geld verdienen kann. Durch die kleine Anzahl an Spielern pro Mannschaft kann man richtig zusammenwachsen. „Meine Mitspielerinnen sind für mich wie eine zweite Familie, ich kenne sie in- und auswendig und zähle sie zu meinen besten Freundinnen“, so Ines Maringer, Abwehrspielerin in der Bundesliga-Mannschaft von Nußbach.
Der Sport erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Schnellkraft, außerdem braucht man Ballgefühl, ein gutes Auge, Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft. Das wissen die Teams der Union Nußbach genau: Neben den Bundesliga-Damen gibt es eine Herrenmannschaft in der 2. Landesliga, eine Damen- und eine Herrenmannschaft in der Bezirksklasse, eine Herren-Altersklasse und sieben Jugendmannschaften von der U10 bis zur U16.
Weitere Infos unter www.oefbb.at und www.facebbok.com/nussbachfaustball


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