Wenn das Ehrenamt zur Berufung wird: Seit 50 Jahren ist Josef Grall freiwilliger Mitarbeiter beim Roten Kreuz Kirchdorf
OBERSCHLIERBACH/KIRCHDORF AN DER KREMS. Seit mehr als einem halben Jahrhundert engagiert sich Josef Grall aus Oberschlierbach als freiwilliger Mitarbeiter beim Roten Kreuz in Kirchdorf.

Vor mehr als einem halben Jahrhundert, genau am 10. Mai 1969, ist Josef Grall als freiwilliger Mitarbeiter beim Roten Kreuz in Kirchdorf eingetreten. Damals wie heute wurden freiwillige Mitarbeiter für den Rettungsdienst gesucht und Josef, der Postbeamte aus Oberschlierbach, meldete sich, absolvierte die Ausbildung zum Rettungssanitäter und Einsatzlenker. Von da an, war er 47 Jahre als Sanitäter im Rettungsdienst in Kirchdorf, Molln und Spital/Pyhrn im Einsatz.
Berufung im Rettungsdienst
Unzählige Tage und Nächte widmete Josef Grall seiner Berufung. Parallel brachte und bringt er seit 2005 seine Erfahrungen auch im wachsenden Bereich der Gesundheits- und Sozialen Dienste ein. Ob es die vielen Transferfahrten der Reiselustigen zu und von den betreuten Reisen waren oder das Kartenspiel mit Klienten im Besuchsdienst, Josef war immer bereit.
Richtige innere Einstellung und persönliche Stärke
Welche Motivation braucht es, um einer Organisation wie dem Roten Kreuz so lange treu zu bleiben? Weil es Sinn macht zu helfen? Weil man die Dankbarkeit der Menschen spürt? Weil man Anerkennung und Wertschätzung bekommt? Vor allem braucht man die richtige innere Einstellung und persönliche Stärke und das hat Josef Grall über Jahrzehnte bewiesen und soweit es seine Gesundheit zulässt, unterstützt er auch heute noch das Rote Kreuz.
Unendlich dankbar
„Seinen Namen kennt jeder innerhalb der Rotkreuz-Familie und er ist heute, mit seinen 70 Jahren und seiner gemütlichen ruhigen Art an den Ortsstellen sowie an der Bezirksstelle gerne gesehen und wir sind unendlich dankbar, dass es Vorbilder wie ihn gibt“, sind sich die Kollegen einig.


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