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OBERTRAUN/SCHLADMING. Für die Bergung einer Granate aus dem Bereich der Rumplerspur wurde am 12. Märzkurzfzeitig der Mitterstein Sessellift am Schladminger Gletscher sowie der organisierte Schiraum im Umkreis von einem Kilometer um die Fundstelle gesperrt. Die Bergung erfolgte ohne Zwischenfälle.

Bereits am 8. März erfuhr die Polizei Gmunden vom Fund des Kriegsreliktes. Schlechtwetter verhinderte allerdings die sofortige Bergung des Kriegsrelikts.

Granate lag unter Schneedecke - mit Metalldetektor gefunden

Nach weiteren Erhebungen und der Wetterbesserung wurde am 12. März ein sachkundiges Organ der Polizei sowie Mitglieder des österreichischen Bundesheeres mit zwei Kräften vom Entminungsdienst verständigt. Eine Polizistin der Alpinen Einsatzgruppe flog mit der Crew des Polizeihubschraubers „Libelle Linz“ zum Fundort und suchte anhand der GPS Koordinaten die Fundstelle. Unter einigen Zentimetern Schnee, der inzwischen gefallen war, konnte die Granate kurz später mit einem Metalldetektor durch Kräfte des Entminungsdienstes gefunden werden.

Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen

Die Entschärfung erforderte die Abschaltung des Mitterstein Sessellifts am Schladminger Gletscher sowie die Sperre des organisierten Schiraums im 1.000 Meter Radius. Dies wurde durch die Betriebsleitung vom Schigebiet Dachstein/Hunerkogel veranlasst und dauerte nur wenige Minuten. Ebenso musste die Schispur in Richtung Kaserne Oberfeld abgeflogen werden, ob sich nicht noch Schitourengeher im Gelände befinden. Die Entschärfung selbst verlief dann gegen 15 Uhr recht unspektakulär und ohne besondere Vorkommnisse.

Dass der Finder der Granate, ein 29-jähriger aus Neukirchen an der Vöckla, eine vorbildhafte Bilddokumentation angefertigt, und auch GPS-Daten beigebracht hat, vereinfachte die Suche und die Entschärfung der Granate erheblich.


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