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OBERTRAUN. Ein verirrter und erschöpfter Wanderer löste in der Nacht vom 14. auf den 15. Juni eine Suchaktion auf dem Sarstein aus. Der Mann konnte im Bereich der „Goiserer Aussicht“ wohlbehalten aufgefunden werden.

Die Wanderer waren zu fünft von Obertraun aus zur Sarsteinhütte aufgebrochen, bis zum späten Abend waren jedoch nur vier Personen bei der Hütte angekommen - zwei davon erheblich erschöpft.

Notruf: Verirrt, ohne Licht und mit fast leerem Akku

Um 22.05 Uhr tätigte der letzte der Wanderer, ein 20-Jähriger aus Obertraun, einen Anruf an den Euro Notruf 112. Er sei am Weg zum Sarstein in einer Seehöhe von rund 1200 Metern vom Weg abgekommen, habe kein Licht bei sich und der Akku vom Handy werde auch bald leer sein.

Bergrettung startete Suchaktion

Auf Grund der geschilderten Ortsangabe wurde davon ausgegangen, dass sich der 20-Jährige im Bereich der sogenannten „Goiserer Aussicht“ aufhielt. Der Bergrettungsdienst Obertraun startete mit einer Suchaktion. Da der Wanderer von einem Handy ohne Sim-Karte aus angerufen hatte, konnte er nicht zurückgerufen werden. Deshalb wurde auch der Polizeihubschrauber „Libelle FLIR Wien“ eingesetzt, um zu überprüfen, ob sich der Verirrte auch wirklich bei der „Goiserer Aussicht“ befand.

Verirrter wurde unverletzt gefunden

Zeitgleich zur Suchaktion der Bergretter stiegen auch zwei Personen von der Hütte in Richtung „Goiserer Aussicht“ ab, um nach dem 20-Jährigen zu suchen. Sie fanden ihn auch und brachten ihn zur Hütte, wo alle um 0.05 Uhr eintrafen. Telefonisch koordiniert wurde diese Aktion von einem 57-Jährigen aus Neukirchen am Walde, der sich zum Arbeiten auf der Hütte befand.


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