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OBERTRAUN. Bei der Abfahrt vom 2100 Meter hohen Krippenstein stürzte eine 57-jährige Freeriderin aus Deutschland am 3. Februar derart unglücklich, dass sie sich einen Bruch am Bein und eine Verletzung am Handgelenk zuzog. Aus eigener Kraft war eine Weiterfahrt, daher nicht mehr möglich. Schneefall und Nebel verhinderten eine Hubschrauberbergung, rückten die Obertrauner Bergretter aus, um sie terrestisch, mit dem Akja zu bergen.

Foto: BRD Obertraun
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Die Freeriderin startete kurz nach Mittag von der Bergstation am Krippenstein und fuhr mit ihrem Sohn in den freien Skiraum, in die sogenannte Variantenabfahrt „Angeralm“ ein. Nach kurzer Abfahrt bei eingeschränkten Sichtbedingungen und Neuschnee, stürzte sie in einer Seehöhe von 1900 Meter unglücklich. An eine Weiterfahrt, war aufgrund der Verletzungen nicht mehr zu denken, und so schlug ihr Sohn Alarm.

Bergretter kamen gerade von einer Übung

Die Bergretter aus Obertraun waren gerade von ihrer Übung auf dem Krippenstein zurück gekehrt, als sie den Alarm erhielten. So waren sie rasch bei der Unfallstelle, bei der die Verletzte erstversorgt und für den Abtransport mit dem Akja vorbereitet wurde. Mit einem Mannschaftszug wurde der Akja wieder hochgezogen, bis eine Querfahrt zur Talstation des Sesselliftes möglich war. Dort wurde sie mit dem Skidoo zuerst zur Bergstation der Krippensteinbahn gebracht und anschließend mit der Seilbahn ins Tal nach Obertraun, wo sie ärztliche Versorgung erhielt und der Rettung übergeben wurde, die sie ins Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl brachte.


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