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BAD ISCHL. Nach dem Fund von rund 200 Kilogramm Kriegsrelikten ist die Sperre am Nussensee beendet. Bei einer Nachsuche wurde weitere Munition entdeckt.

Der Nussensee im Salzkammergut (Foto: Stadtgemeinde Bad Ischl)
Der Nussensee im Salzkammergut (Foto: Stadtgemeinde Bad Ischl)

Das Platzverbot am Nussensee ist seit Montag, 27. Juli, um 14.40 Uhr aufgehoben. Zuvor hatten Polizei und Entminungsdienst das Gebiet erneut mehrere Stunden lang nach gefährlichen Kriegsrelikten durchsucht. Die Absperrungen und Kundmachungen wurden anschließend von Mitarbeitern der Stadtgemeinde Bad Ischl entfernt.

Weitere Granaten und Zünder entdeckt

Die neuerliche Suche dauerte von 8.30 bis 14 Uhr. Dabei stießen die Einsatzkräfte noch auf geringe Mengen an Zündern, Granaten und Infanteriemunition. Nach einer abschließenden Gefahreneinschätzung durch den Entminungsdienst des Bundesheeres gab die Bezirkshauptmannschaft Gmunden das Gebiet wieder frei.

Ausgelöst hatte den Großeinsatz ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden. Er entdeckte am Abend des 25. Juli am derzeit ausgetrockneten Nussensee mehrere Zugzünder aus dem Zweiten Weltkrieg und verständigte die Polizei.

Rund 200 Kilogramm Sprengmaterial geborgen

Bei der Räumung am folgenden Tag fanden die Einsatzkräfte entlang des Ufers weitere verdächtige Gegenstände. Der Suchradius wurde deshalb ausgeweitet. Insgesamt sicherte der Entminungsdienst rund 200 Kilogramm Munitions-, Zünd- und Sprengmaterial.

Darunter befanden sich auch zwei jeweils ein Kilogramm schwere TNT-Sprengsätze. Wegen der Gefahr für Wanderer, Badegäste und Anrainer hatte die Bezirkshauptmannschaft den gesamten Uferbereich sowie den Rundwanderweg gesperrt. Sämtliche geborgenen Kriegsrelikte wurden abtransportiert.


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