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VALENCIA. Ein Brand in einem Wohnhaus sorgte am Donnerstagabend in der spanischen Küstenstadt für Aufsehen. Das Feuer breitete sich in kürzester Zeit auf beide Gebäude des Wohnkomplexes aus und Einsatzkräfte kämpften gegen die Zeit.

Symbolbild: O.Farion/stock.adobe.com
Symbolbild: O.Farion/stock.adobe.com

Die traurige Bilanz des Feuers in Valencia liegt aktuell bei zehn Todesopfern, wie die örtlichen Behörden am Freitag mitteilten. Ursprünglich war von vier Toten die Rede, doch nach einer ersten Inspektion durch die Polizei Científica wurden zehn Todesopfer festgestellt. Die Suche nach weiteren möglichen Opfern läuft noch.

Unklare Ursache und rasche Ausbreitung des Feuers

Der Brand brach am Donnerstagabend aus und breitete sich rasch auf beide Gebäude aus. Die genaue Anzahl der Personen, die sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs in den Türmen aufhielten, ist unbekannt. Experten vermuten, dass die Verkleidung aus Polyurethan am Gebäude zur Intensität des Feuers beigetragen haben könnte. Ähnliche Brände mit diesem Material hatten in der Vergangenheit bereits verheerende Auswirkungen, wie beispielsweise der Brand in der Londoner Grenfell Tower im Jahr 2017.

Gefahr des Gebäudeeinsturzes

Die Bürgermeisterin von Valencia, María José Catalá, berichtete, dass die Rettungsarbeiten durch die intensive Hitze und Gefahr eines Gebäudeeinsturzes nicht einfach waren. Für die Einsatzkräfte war der Zugang schwierig, um nach möglichen Überlebenden zu suchen.

Unterstützung für die Betroffenen

Der spanische Premierminister Pedro Sánchez versprach Unterstützung für die Betroffenen. Die Generalitat Valenciana rief eine dreitägige Trauerzeit aus und kündigte finanzielle Hilfe an, um Unterkunft, Kleidung und Essen für die betroffenen Bewohner zu decken.

Die genaue Ursache des Feuers ist bisher unbekannt, die Ermittlungen wurden eingeleitet. Der Wohnkomplex in Valencia wurde 2009 fertiggestellt. Bei den Untersuchungen wird überprüft, ob die Bauvorschriften eingehalten und zulässige Baumaterialien verwendet wurden.


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