Tourist (27) stürzte von 18 Meter hoher Klippe
HAWAII. Ein kanadischer Tourist entging nur knapp einer Katastrophe. Der 27-jährige Mann war mit einem gemieteten Jeep auf gesperrten Nebenstraßen in der Nähe des Klippensprungs am South Point unterwegs, als das Fahrzeug gegen 3:30 Uhr morgens auf der Big Island in Hawaii ins Meer stürzte.

Lokalen Berichten zufolge blieb der Mietwagen kopfüber auf den Felsen unterhalb der Klippe stecken. Als der Tourist aus dem Fahrzeug kroch, fiel er direkt ins Wasser und wurde rasch von den Strömungen erfasst. Glücklicherweise befanden sich einige örtliche Speerfischer, um bei Sonnenaufgang zu angeln, am Strand. Sie beobachteten den Sturz des Jeeps und alarmierten umgehend die Einsatzkräfte.
Schneller Notruf verhindert Tragödie
Die Fischer berichteten, dass sie von einem Kollegen geweckt wurden, den der Jeep-Fahrer beinahe getroffen hätte, als er mit dem Auto von der Klippe stürzte. Ohne zu zögern riefen sie den Notruf an, und die Rettungskräfte konnten den Mann vom Ufer aus in Sicherheit bringen. Trotz des steilen Sturzes und der starken Strömung gelang es dem Kanadier, mit Unterstützung der Rettungskräfte sicher ans Ufer zu schwimmen. Der Tourist wurde mit leichten Gesichtsverletzungen, Kratzern und einer Unterkühlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Mann fuhr auf Küstenstraße trotz Verbot
Medienberichten zufolge erklärte die örtliche Polizei, dass es verboten ist, Mietfahrzeuge auf dem unbefestigten Straßenabschnitt entlang der Klippe zu fahren. Denn aufgrund schlechter Straßenverhältnisse und eingeschränktem Handyempfang ist es dort für Ortsunkundige besonders gefährlich. Der Tourist aus Kanada entschied sich dazu, trotz Verbot auf dieser Strecke zu fahren und verlor anschließend die Kontrolle über das Fahrzeug.


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