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GROSSBRITANNIEN. In mehreren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kam es zu einem schweren Listeriose-Ausbruch. Kontaminierte Desserts sollen dazu geführt haben, dass mehrere Personen an den Folgen der Infektion gestorben sind.

Symbolbild: A_Lein/stock.adobe.com
Symbolbild: A_Lein/stock.adobe.com

Berichten zufolge sind drei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere erkrankten.

Listerien in Desserts entdeckt

Die betroffenen Patienten waren zwischen 68 und 89 Jahre alt und litten an schweren Vorerkrankungen. Die Infektionen traten zwischen Mai und Dezember 2024 auf, verteilt über mehrere Regionen: Yorkshire und Humber, den Nordwesten Englands, die West Midlands und Wales. Die Patienten wurden in Krankenhäusern behandelt, wo sie vermutlich mit den belasteten Desserts in Kontakt kamen. Im Februar 2025 wurde im Rahmen einer Routinekontrolle in einem NHS-Krankenhaus im Südwesten Englands   Bakterium Listeria monocytogenes in bestimmten Desserts entdeckt. Betroffen sind insbesondere Schoko-Vanille-Mousse und Erdbeer-Vanille-Mousse, die von der Firma Cool Delight Desserts an das britische Gesundheitssystem geliefert wurden.

Rückruf der betroffenen Produkte

Die Food Standards Agency (FSA) hat alle betroffenen Desserts aus dem Verkehr gezogen, um weitere Infektionen zu verhindern. Die genaue Ursache des Ausbruchs wird derzeit untersucht. Auch wenn die gemessene Listerien-Konzentration unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts lag, können bereits geringe Mengen für immungeschwächte Patienten gefährlich werden.

Gefahr durch Listeriose

Die Infektion mit Listeria monocytogenes kann grippeähnliche Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit und Durchfall verursachen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere und Personen mit geschwächtem Immunsystem. In schweren Fällen kann die Erkrankung zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie Sepsis oder Hirnhautentzündung führen. Listerien kommen dabei häufig in gekühlten Fertigprodukten wie Weichkäse, Räucherfisch oder vorgeschnittenem Obst vor.


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