Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Drama am Steinbergkogel: Lawinenabgang auf Skipiste in Kitzbühel löst Großeinsatz aus

Tips LogoThomas Leitner, 31.03.2025 05:25

TIROL. Mehrere Lawinen lösen sich plötzlich in Pistennähe am Steinbergkogel in Kitzbühel – eine davon erfasst sogar eine schwarze Abfahrt. Ein Großaufgebot von Rettern sucht stundenlang nach möglichen Verschütteten.

Bergretter im Einsatz (Foto: Bergrettung Kitzbühel)
Bergretter im Einsatz (Foto: Bergrettung Kitzbühel)

Schrecksekunden am Sonntagmittag im Tiroler Wintersportort Kitzbühel: Gegen 12.25 Uhr donnerten auf der Nordostseite des Steinbergkogels in rund 1.850 Metern Höhe mehrere Lawinen ab – eine davon rutschte rund fünf Meter weit in die schwarze Skipiste Nr. 23 und verschüttete sie auf einer Breite von etwa 50 Metern teilweise.

Ein Skifahrer, der das gefährliche Naturschauspiel beobachtet hatte, schlug sofort Alarm. Innerhalb weniger Minuten lief eine dramatische Rettungsaktion an. Weil zunächst völlig unklar war, ob sich Wintersportler im Bereich der Lawine befunden hatten, rückten 27 Bergretter aus Kitzbühel und Kirchberg, drei Lawinensuchhunde mit Hundeführern, zwei Alpinpolizisten sowie fünf Mitarbeiter der Kitzbüheler Bergbahn zur Unglücksstelle aus. Unterstützt wurden sie aus der Luft von zwei Notarzthubschraubern und einem Helikopter der Polizei, die die Lawinenkegel aus der Luft absuchten.

Die Anspannung bei den Einsatzkräften war groß. „Zum Zeitpunkt der Alarmierung war nicht klar, ob jemand verschüttet wurde. Wir mussten mehrere Bereiche durchsuchen – das war ein erheblicher Aufwand“, berichtet Florian Obermoser, Einsatzleiter der Bergrettung Kitzbühel.

Lawinen teils 160 Meter breit

Insgesamt gingen mehrere Lawinen in unmittelbarer Nähe zueinander ab, teils mit einer Breite von bis zu 160 Metern.

Erst nach stundenlanger intensiver Suche und mehreren Augenzeugenbefragungen konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: Niemand war verschüttet worden. Gegen 16.30 Uhr wurde der aufwendige Einsatz offiziell beendet.

Die Ursache für die Lawinen dürfte in der derzeit angespannten Schneesituation liegen – Neuschnee, Windverfrachtungen und wechselhafte Temperaturen erhöhen das Risiko derzeit erheblich. Die Behörden mahnen zu äußerster Vorsicht im freien Gelände.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

LASK schafft Wunder – mit 5:1 nach Verlängerung in die Königsklasse

LASK schafft Wunder – mit 5:1 nach Verlängerung in die Königsklasse

LINZ. Mit einer fulminanten Leistung macht der LASK im Rückspiel des Champions League Play-offs gegen Celtic Glasgow sensationell das 0:3 aus ...

Tips - total regionalOnline Sportredaktion
Kind (8) schwimmt in See und stirbt an seltener Infektion

Kind (8) schwimmt in See und stirbt an seltener Infektion

LOUISIANA/USA. Ein harmloser Ausflug zum See nahm für ein achtjähriges Mädchen aus Louisiana ein tragisches Ende. Nach dem Schwimmen in einem ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Andreas Gabalier zu Tränen gerührt: Goldene Gams in Kitzbühel

Andreas Gabalier zu Tränen gerührt: Goldene Gams in Kitzbühel

KITZBÜHEL. Große Emotionen vor Tausenden Fans: Andreas Gabalier ist in Kitzbühel mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet worden. Die handgefertigte ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Ranking 2026: Dieser griechische Strand gehört zu den schönsten der Welt

Ranking 2026: Dieser griechische Strand gehört zu den schönsten der Welt

ZAKYNTHOS/GRIECHENLAND. Die griechisceh Insel Zakynthos hat es in einem internationalen Strandranking weit nach vorne geschafft. Der Tsilivi ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Schulstart wird teuer: So viel können Eltern bei Schultasche und Co. sparen

Schulstart wird teuer: So viel können Eltern bei Schultasche und Co. sparen

ÖSTERREICH. Der Schulbeginn kann für Familien ordentlich ins Geld gehen. Allein für eine neue Schultasche werden schnell mehrere hundert ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Tourist (68) bleibt mit Auto im Schlamm stecken und stirbt

Tourist (68) bleibt mit Auto im Schlamm stecken und stirbt

KALIFORIEN/USA. Es sollte eine Reise durch eine der spektakulärsten Landschaften der USA werden, doch für einen französischen Touristen endete ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Weitere Beiträge