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BRISBANE. In einer australischen Kinderwunschklinik kam es zu einer fatalen Verwechslung: Eine Frau brachte das Baby einer anderen Familie zur Welt, nachdem es bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF) zu einem schwerwiegenden Fehler gekommen war. Ein Embryo einer anderen Patientin wurde versehentlich der Frau eingesetzt.

Symbolbild: Louis-Photo/stock.adobe.com
Symbolbild: Louis-Photo/stock.adobe.com

Berichten zufolge kam es im Februar zu der Verwechslung. Dabei wurde ein Embryo, der für eine andere Patientin bestimmt war, versehentlich aufgetaut und einer Frau eingesetzt. Dies führte zur Geburt eines Kindes, das biologisch nicht mit den vermeintlichen Eltern verwandt war.

Fehler wird bei Embryo-Übertragung entdeckt

Der Fehler wurde aufgedeckt, als die betroffenen Eltern ihre noch verbleibenden Embryonen zu einer anderen Einrichtung überführen lassen wollten. Dabei stellte sich heraus, dass sich ein weiterer Embryo im Lager der Klinik befand, der nicht zu den Eltern gehörte. Dies führte zur Erkenntnis, dass ein Embryo aus einer anderen Behandlung fälschlicherweise übertragen worden war.

Untersuchung und Reaktionen der Klinik

Nach der Entdeckung des Fehlers wurde eine Untersuchung eingeleitet und der Vorfall den zuständigen Behörden gemeldet. Die Klinik zeigte sich bestürzt über den Vorfall und entschuldigte sich bei den betroffenen Familien. Es wurde versichert, dass man alles tun werde, um die betroffenen Patienten in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

Maßnahmen und Konsequenzen

Die Klinik versicherte, dass es sich bei diesem Vorfall um einen Einzelfall handele und keine weiteren Familien betroffen seien. Dennoch wurden sofort zusätzliche Untersuchungen eingeleitet, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholt. Die Klinik steht nun unter starkem Druck.


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