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HADERA. Ein tödlicher Haiangriff erschütterte am Montag, 21. April 2025, die Küste der israelischen Stadt Hadera. Berichten zufolge kam ein 40-jähriger Mann bei einer Haiattacke ums Leben.

Symbolbild: wildestanimal/stock.adobe.com
Symbolbild: wildestanimal/stock.adobe.com

Die groß angelegte Suche nach dem Vermissten dauerte rund 24 Stunden und endete am Dienstagnachmittag, 22. April 2025, mit der Bergung seiner Überreste durch spezialisierte Taucher.

Großangelegte Rettungsaktion

Unmittelbar nach dem Angriff wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet, an der zahlreiche Organisationen beteiligt waren. Trotz intensiver Bemühungen konnte der Mann zunächst nicht gefunden werden. Erst am Folgetag führten Taucher schließlich die Bergung durch. Bereits zuvor wurden persönliche Gegenstände des Opfers wie ein Fahrrad und eine Tasche gefunden.

Strände nach weiteren Haisichtungen gesperrt

Die Behörden reagierten auf den Vorfall mit der Sperrung mehrerer Strände zwischen Hadera und Netanja. Gleichzeitig wurde die Öffentlichkeit eindringlich gewarnt, das Wasser in der Region zu meiden. Auch in Bat Yam wurden wenig später Haie in flachem Wasser gesichtet. Die betroffene Küstenregion ist bekannt für regelmäßige Haiansammlungen – insbesondere im Winter.

Gefährlicher Reiz für Abenteuerlustige

Berichten zufolge hatte der Mann gezielt die Nähe zu den Haien gesucht. Dieses Verhalten wird von Experten als äußerst riskant eingestuft, da Haie – auch wenn sie normalerweise nicht aggressiv gegenüber Menschen sind – bei Provokation oder Bedrängung unberechenbar reagieren können. Besonders problematisch ist es, wenn Menschen sich den Tieren für Fotos oder Videos nähern. Behörden appellieren daher dringend an die Bevölkerung, Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum nicht zu stören.

Haiangriffe sind sehr selten

Haiangriffe in Israel gelten als extrem selten – in den vergangenen 80 Jahren wurden lediglich vier Fälle dokumentiert. Seit der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 gab es bisher keinen tödlichen Haiangriff.


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