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ÖSTERREICH. Ab Anfang August 2025 wird das österreichweite KlimaTicket deutlich teurer. 

Symbolbild: pyty/stock.adobe.com
Symbolbild: pyty/stock.adobe.com

Die Preiserhöhung erfolgt schrittweise, um die steigenden Kosten im öffentlichen Verkehr aufgrund der Inflation auszugleichen und das Angebot langfristig zu sichern.

Gründe für die Preiserhöhung

Seit der Einführung des KlimaTickets im Jahr 2021 ist der Verbraucherpreisindex (VPI) um etwa 24 Prozent gestiegen, während der Preis des Tickets nur um rund 8 Prozent angepasst wurde. Das soll sich künftig ändern. Begründet wird die Erhöhung damit, dass so die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs auch in Zukunft gewährleistet werden kann. Das Ziel ist, den öffentlichen Verkehr weiterhin attraktiv und nachhaltig zu gestalten.

Details zur Preissteigerung

Ab dem 1. August 2025 wird der Preis des regulären KlimaTickets auf 1.300 Euro jährlich steigen, das ermäßigte Ticket kostet dann 975 Euro. Ab dem 1. Januar 2026 folgt eine weitere Erhöhung: Das reguläre Ticket wird 1.400 Euro kosten, das ermäßigte Ticket 1.050 Euro. Das bedeutet, dass der tägliche Preis des Tickets für reguläre Nutzer ab August 2025 bei 3,56 Euro liegen wird, für Ermäßigte bei 2,67 Euro. Ab Januar 2026 steigen diese auf 3,84 Euro (regulär) und 2,88 Euro (ermäßigt).

Ausnahmen für Bestandskunden

Für Nutzer, die ihr KlimaTicket vor dem 1. August 2025 gekauft haben, bleibt der alte Preis bestehen. Betroffen von den Erhöhungen sind nur Neukäufe und Verlängerungen. Diese Regelung soll den Bestandskunden eine klare Planungssicherheit geben.

Regionale KlimaTickets unberührt

Die Preissteigerung betrifft ausschließlich das bundesweite KlimaTicket. Regionale KlimaTickets, die in einzelnen Bundesländern gültig sind, bleiben von der Preisanpassung unberührt. Diese Tickets werden weiterhin von den jeweiligen Bundesländern und Verkehrsverbünden geregelt.


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