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KÄRNTEN. Im Bezirk Hermagor wurde erneut ein Risikowolf entnommen. Das Land Kärnten bestätigte den Abschuss, der in unmittelbarer Nähe zu genutzten Stall- und Wirtschaftsgebäuden erfolgte. Die Vorgaben der Kärntner Risikowolfsverordnung wurden eingehalten, und die Entnahme wurde ordnungsgemäß gemeldet.

Viele sehen Wölfe als gefährlich an (Foto: Tom Leitner)
Viele sehen Wölfe als gefährlich an (Foto: Tom Leitner)

Im südwestlichen Kärnten ist erneut ein als problematisch eingestufter Wolf entnommen worden. Das Land Kärnten bestätigte, dass im Bezirk Hermagor ein sogenannter Risikowolf erlegt wurde. Der Abschuss erfolgte nach behördlicher Genehmigung in unmittelbarer Nähe zu genutzten Stall- und Wirtschaftsgebäuden.

Die Entnahme wurde laut Angaben des Landes innerhalb der vorgeschriebenen 24-Stunden-Frist ordnungsgemäß gemeldet. Unverzüglich nach dem Abschuss führten Sachverständige des Landes die notwendige Begutachtung und Beprobung des Tieres durch. Die Prüfungen ergaben, dass alle Vorgaben der Kärntner Risikowolfsverordnung exakt eingehalten wurden. Insbesondere der definierte 10-Kilometer-Radius vom Ort der letzten Vergrämung war für die Entnahme ausschlaggebend.

Mit dem erfolgten Abschuss ist die Entnahmemöglichkeit in diesem spezifischen Gebiet erloschen. Die zuständigen Jagdausübungsberechtigten wurden umgehend über das Ende der Abschussgenehmigung informiert. Die Maßnahme soll dem Schutz von Nutztieren in der Region dienen, nachdem dieser Wolf als Risikowolf eingestuft wurde.


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