Warum Oliver Glasners Wechsel zu Manchester United gefährdet ist
LONDON. Bei den Buchmachern galt Oliver Glasner lange als Favorit auf die Nachfolge von Ruben Amorim bei Manchester United im Sommer. Ob es nach dieser Saison aber tatsächlich zum Engagement des Innviertlers im Norden Englands kommt, ist aktuell fraglich.
Ging es laut englischen Buchmachern und manchen Transferjournalisten, galt ein Wechsel von Oliver Glasner zum englischen Topklub Manchester United als offenes Geheimnis. Nachdem der Innviertler kürzlich offiziell seinen Abschied von Crystal Palace mit Saisonende verkündete (Mehr Infos>>>) und sich die „Red Devils“ von Cheftrainer Ruben Amorim trennten, standen die Zeichen dafür gut.
Carrick könnte Beförderung winken
Nach Amorim hat nun United-Legende Michael Carrick übernommen. Er sollte den Traditionsklub ursprünglich bis Saisonende betreuen, könnte zuletzt aber Argumente für einen Verbleib über den Sommer hinaus gesammelt haben.
Das soll der Traumklub von Oliver Glasner sein>>>
Im ersten Spiel unter dem Briten gewann United das Manchester-Derby gegen City mit 2:0, schlug in der Partie danach mit dem FC Arsenal den aktuellen Tabellenführer der Premier League. In der Tabelle liegt man dadurch aktuell auf Platz vier – einem Champions-League-Platz.
Sollte der Lauf unter Carrick auch im Laufe der Rückrunde anhalten und sich United tatsächlich für die Königsklasse qualifizieren, könnte dieser eventuell doch länger bei den „Red Devils“ im Amt bleiben. An diesem Spieltag trifft man auf den FC Fulham, anschließend geht es gegen die kriselnden Spurs.
Carrick: „Sehen, was passiert“
Carrick selbst schloss ein längeres Engagement an seiner alten Wirkungsstätte zuletzt nicht aus. „Alles, was ich kontrollieren kann, ist, was wir den Spielern mitgeben und wie wir das Umfeld innerhalb der Gruppe gestalten. Darauf liegt der Hauptfokus, und danach werden wir sehen, was passiert“, so der 44-Jährige kürzlich.
„Ich bin hier, weil mir diese Rolle Spaß macht und ich sie ausüben wollte, und ich bin sehr privilegiert, in dieser Position zu sein“, sagte Carrick. „Das ist im Grunde mein Standpunkt – daran ändert sich nichts, unabhängig davon, wie die Laufzeit oder die Dauer (des Vertrags, Anm.) aussieht“, so der 44-Jährige.
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