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Unimarkt-Standorte: Grünes Licht für Nahversorgung – Spar und Rewe übernehmen 43 Filialen

Tips Logo Thomas Leitner, 31.01.2026 12:52

ÖSTERREICH. Die Zukunft vieler Unimarkt-Filialen ist geklärt: SPAR und REWE übernehmen 43 Standorte, weitere Lösungen stehen fest – Übergaben starten 2026.

Spar und Rewe übernehmen 43 Unimarkt-Standorte (Foto: Tom Leitner)
Spar und Rewe übernehmen 43 Unimarkt-Standorte (Foto: Tom Leitner)

Die Entscheidung bringt Bewegung in einen monatelangen Prozess und sorgt in vielen Regionen für Erleichterung. Nach intensiver Prüfung hat die Bundeswettbewerbsbehörde den Übernahmeplänen von SPAR und REWE zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Übernahme von insgesamt 43 Unimarkt-Standorten und für geordnete Übergaben noch im ersten Quartal 2026.

Klarheit für Handel und Gemeinden

Konkret wechseln 23 Filialen zu SPAR und 20 zu REWE. Für viele Gemeinden bedeutet das ein wichtiges Signal, denn die Nahversorgung bleibt erhalten. Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörde gilt als zentraler Meilenstein im gesamten Standortprozess und schafft Planungssicherheit für Betreiber, Beschäftigte und Regionen.

Rund 50 Standorte mit Zukunft

Neben den 43 genehmigten Übernahmen konnten für sechs weitere Filialen tragfähige Perspektiven erarbeitet werden. Fünf davon sollen weiterhin als Lebensmittelmärkte geführt werden, Details werden derzeit finalisiert. Insgesamt haben damit rund 50 der etwa 90 Unimarkt-Standorte ein fixes Angebot zur Fortführung erhalten. Laut Unternehmensführung sei es trotz eines schwierigen Marktumfeldes gelungen, wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu entwickeln, die auch die regionale Versorgung berücksichtigen.

Nicht alle Filialen bleiben erhalten

Für rund 30 Standorte konnte hingegen keine nachhaltige Nachfolgelösung gefunden werden. Diese Filialen werden schrittweise vom Markt genommen und in den kommenden Wochen und Monaten geschlossen. Für die betroffenen Beschäftigten wurde bereits ein Sozialplan umgesetzt, der gemeinsam mit der Personalvertretung erarbeitet und Ende Oktober 2025 abgeschlossen wurde.

Die fixierten Übergaben verteilen sich auf Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich, Salzburg und das Burgenland. Der Großteil der Standorte soll im Laufe des ersten Quartals 2026 unter neuer Führung weiterbetrieben werden.

  • Oberösterreich: 21 (8 ehemalige Franchise-Standorte, 13 Eigenfilialen)  
  • Steiermark: 16 (12 ehemalige Franchise-Standorte, 4 Eigenfilialen)
  • Niederösterreich: 9 (6 ehemalige Franchise-Standorte, 3 Eigenfilialen)
  • Salzburg: 2 (beides ehemalige Franchise-Standorte)
  • Burgenland: 1 (ehemaliger Franchise-Standort)

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