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TENERIFFA. Tragödie auf der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa: Drei Menschen wurden am Samstag, 8. November 2025, ums Leben gekommen, nachdem sie von hohen Wellen ins Meer gezogen wurden. Etwa 15 weitere Personen wurden verletzt.

Symbolbild: zhang/stock.adobe.com
Symbolbild: zhang/stock.adobe.com

Der Wellengang auf der Insel war extrem, besonders betroffen war die Stadt Puerto de la Cruz im Norden der Insel. Dort wurden mehrere Menschen auf einem Pier von einer plötzlichen Welle überrascht und ins Wasser gerissen. Eine Frau starb trotz schneller Hilfe. In den Gemeinden La Guancha und Granadilla kamen zwei weitere Personen ums Leben, nachdem sie von der Brandung erfasst wurden.

Meterhohe Wellen

Bereits im Vorfeld hatten die Wetterdienste vor gefährlichen Bedingungen an der Küste gewarnt. Starker Wind und Wellen von bis zu vier Metern Höhe sollten laut Vorhersagen die Nord- und Südseite der Insel treffen. Die Behörden rieten dazu, Piers, Strände und Aussichtspunkte in Meeresnähe zu meiden. Viele Menschen hielten sich jedoch weiterhin in den betroffenen Gebieten auf.Großeinsatz der RettungskräfteNach den Unfällen waren Feuerwehr, Küstenwache und medizinische Teams im Dauereinsatz. Mehrere Personen mussten mit Hubschraubern aus dem Meer oder von schwer zugänglichen Felsen gerettet werden. Die Behörden sperrten daraufhin besonders gefährdete Küstenabschnitte ab und warnten vor Orten und Aussichtspunkten in der Nähe der Brandung.

Regierung warnt

Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln rief Einwohner und Touristen erneut zu Vorsicht auf. Auch in den kommenden Tagen könne es zu starkem Wellengang kommen. Wer sich an der Küste aufhält, solle Warnmeldungen beachten und einen sicheren Abstand zum Wasser einhalten.


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