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GRAZ. Im Fall der seit Sonntag, 23. November 2025, vermissten Stefanie verdichten sich die Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Nun veröffentlichte die Landespolizeidirektion Steiermark ein Update.

Symbolbild: Adwo/stock.adobe.com
Symbolbild: Adwo/stock.adobe.com

Der 31-jährige Ex-Partner der Vermissten, der am Montag in Slowenien festgenommen wurde, ist inzwischen nach Österreich ausgeliefert worden. Ermittler des Landeskriminalamts Steiermark haben noch am Freitag mit der Einvernahme begonnen. Die Befragung soll laut Landespolizeidirektion mehrere Stunden dauern, erste Ergebnisse werden frühestens für den Folgetag erwartet.

Tatverdacht erhärtet sich

Die bisher bekannten Indizien lassen die Behörden von einer möglichen Straftat ausgehen. Auffälligkeiten in der Wohnung der Vermissten, das allein zurückgebliebene Haustier sowie Unstimmigkeiten im Umfeld der letzten bekannten Aufenthaltsorte tragen zu dieser Annahme bei. Auch der Fund eines ausgebrannten Fahrzeugs des Verdächtigen in Slowenien verstärkt den Verdacht. Neben dem Ex-Freund befinden sich auch sein Bruder sowie sein Stiefvater in Gewahrsam. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Grenzüberschreitende Ermittlungen

Die Suche nach Stefanie wurde in Österreich und Slowenien intensiv fortgesetzt. Die slowenische Polizei arbeitet eng mit den steirischen Behörden zusammen und prüft insbesondere eine mögliche Fahrtroute durch das Grenzgebiet. Der öffentliche Zeugenaufruf zu Beobachtungen im Zusammenhang mit dem ausgebrannten Pkw soll neue Hinweise liefern. Suchaktionen und Spurenauswertungen laufen parallel. Trotz zahlreicher Maßnahmen fehlt weiterhin jede Spur der Vermissten. Eine konkrete Spur gibt es bisher nicht.

Nächste Schritte der Polizei

Im Mittelpunkt steht nun die Einvernahme des ausgelieferten Verdächtigen. Von ihr erhoffen sich die Ermittler entscheidende Hinweise auf die Ereignisse zwischen Sonntagmorgen und seiner Festnahme in Slowenien. Gleichzeitig könnte die Auswertung weiterer Spuren aus beiden Ländern neue Ansatzpunkte liefern. 


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