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FRANKREICH. Was als harmloses Rangieren begann, endete in Sekunden im Chaos. An der Côte d“Azur durchbrach ein Auto Zaun und Glasfront eines Hallenbads – und versank samt Mutter und Kind im Becken. 

Im Schwimmbad von La Ciotat landete ein Auto (Foto: Andrei Armiagov/stock.adobe)
Im Schwimmbad von La Ciotat landete ein Auto (Foto: Andrei Armiagov/stock.adobe)

Ein Moment der Unachtsamkeit, dann überschlagen sich die Ereignisse. Auf dem Parkplatz eines Hallenbads in Südfrankreich geriet das Auto einer 38-jährigen Frau außer Kontrolle. Beim Rangieren fuhr sie zu weit nach vorne, durchbrach zunächst einen Zaun, dann die Glasfassade des Gebäudes – und stürzte direkt ins große Schwimmbecken.

Sekunden später versank der Wagen im Wasser. Im Inneren: die Fahrerin und ihre fünfjährige Tochter. Für die Badegäste im Becken wurde der entspannte Schwimmbadbesuch schlagartig zu einem Albtraum.

Rettung in letzter Sekunde

Bademeister und Schwimmer reagierten instinktiv. Ohne zu zögern sprangen ein Bademeister, eine Bademeisterin und ein weiterer Badegast ins Wasser. Unter Wasser kämpften sie gegen Zeit und Widerstand, um die Autotüren zu öffnen und Mutter sowie Kind aus dem sinkenden Fahrzeug zu befreien.

Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich rund 20 Personen im Becken, darunter auch eine Rettungsschwimmergruppe des Roten Kreuzes. Dass niemand von dem Fahrzeug getroffen wurde, grenzt nach Angaben der Einsatzkräfte an ein

„Wie in einem Hollywoodfilm“

Der Schock sitzt tief. Gegenüber dem französischen Sender BFMTV schilderte ein Bademeister die Situation als surreal. Niemand sei auf ein derartiges Szenario vorbereitet gewesen. Feuerwehr und Polizei rückten rasch an, sperrten das Gelände und sicherten die Unfallstelle.

Die Bergung des Wagens gestaltet sich laut Stadtverwaltung schwierig. Die massive Beschädigung der Glasfassade und des Schwimmbeckens zwingt das Hallenbad zur Schließung – voraussichtlich für mehrere Wochen.

 


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